Montag, 14. Februar 2011

salvaje y tranquilo

Ahoi Crew,

es war einmal ein unbescholtener Bub, aus dem beschaulichen Schwarzwald in Deutschlands Sueden. Er machte sich auf die Welt zu erkunden und landete nach geraumer Zeit in Panama. Dort lies er sich eine Weile nieder, da er des Reisens (naja nicht gerade all zu arg) muede war. Alles nach dem er suchte befand sich an diesem einen Ort in Panamas Norden, der Kaffeeregion des Landes. Die kleine Stadt mit Namen Boquete liegt in einem Tal, das beruehmt ist fuer die Quetzale die man frueh morgens sichten kann.
Alles was der Schwarzwaelder (mittlerweile war er kein Bub mehr, er wurde durch die Erfahrungen die er in seinen Abenteuern durchlebte um einiges erwachsener (nicht immer, aber immer oefter) und hoert auf den Namen Mathias) suchte war Ruhe, nette Leute, angenehme Umgebung (im Sinne von Umwelt, was wiederum heisst Gegend bzw. Gebiet oder Landschaft). Als er den Job in einem der besten Hostels in Panama annahm war er vor allem von seinem Arbeitsplan angetan! Drei mal hintereinander Nachtschicht arbeiten, von 23 - 7 Uhr, ein bisschen auf die Kueche aufpassen und ein bisschen Waesche machen. Wie entspannt kann ein Job eigentlich sein? Dann kam dazu das er nicht der einzige Vollunteer (Freiwilliger Mitarbeiter auf Unbezahlter Basis, aber gegen Bett kostenloses Fruehstueck und gelegentlich ein Glaesschen Wein, oder ein Essen) war, sondern noch andere "angestellt" waren. Diese Gruppe war so super das sich Mathias sofort super wohl fuehlte und garnicht den Drang verspuerte irgend etwas wildes zu unternehmen. Abgesehen von ein bisschen heisse Quellen, ein bisschen rafting und nochmal ein bisschen heisse Quellen machte er nicht viel... OK, da war auch dieser Vulkan, (Baru 3475m und somit hoechster Berg Panamas) den er eines Nachts mit 5 Gefaehrten bestieg, um den Sonnenaufgang zu erleben und zu geniesen. Es war jede Minute des 6.5 Stunden Aufstieges wert, den der Sonnenaufgang und die Sicht auf die beiden Seiten (Karibik und Pazifik) des Landes warein einfach megagalagtisch (entschuldigung fuer den Wortausrutscher).
Die Tagen im Hostel flogen vorrueber wie eine Feder im Wind. Fiesta hier und Entspannen da, ein bisschen Joga hier und ein bisschen Fahrrad fahren da. Das waren die Beschaeftigungen denen Mathias in dieser Zeit froehnte. Die erste Woche in Boquete war gepraegt vom Blumen und Kaffee Festival, die kleine Stadt war gepresst voll mit Leuten. Die zweite woche war dann mehr gepraegt von Arbeiten und in der dritten Woche machte sich Mathias, Scott (Canada) und Sonia (Frankreich) auf um den Panama Kanal zu ueberqueren. Da der Kapitaen der "DUNE" (Sonias Papa) nicht gleich die erlaubnis bekam den Kanal zu durchschippern, mussten Scott und Mathias leider eine Woche auf dem Boot bleiben. Dies wurde durch den Pool im Hafenrestaurant, das aufstehen jeden Morgen bei Sonnenschein und mit schon gerichtetem Fruehstueck (Frisch gebackenes Brot, Franzoesischer Schinken, Honig, Kaffee) und  vor allem der Sonne den ganzen Tag, nicht gerade erleichtert. Es war einfach super, Constantin (papa) kochte jeden Abend ein unglaubliches Menue und seine Frau und Tochter spielten Guitarre und sangen Franzoesisches Liedgut. Soo gut!
Die Kanal ueberfahrt war dann ganz ok aber nichts super besonderes. Gut das wir es gemacht haben, schon allein das essen war es wert!!
Nach der Woche auf dem Boot, war nochmal ne Woche arbeiten im Hostel angesagt,  nach einem mega abschiedsBBQ machte Mathias sich auf Richtung Bocas del Toro um seine weiteren Plaene zu verfolgen... ob ihm das gelingt wird die Zukunft zeigen... die ersten Zeichen das es nicht klappt sind schon zu erkennen...

Im auftrag von Mathias
Liebe Gruesse von mir