nach noch ner Woche in Cusco schaffte ich es dann doch mich vom WELTBESTEN Hostel los zu eisen und fuhr direkt mit dem Nachtbus nach La Paz (in Bolivien).
Hier ging s dann ziemlich direkt in den Jungel. Wir machten ne tour von Irgendwo nach Rurrenabaque (das ist ne Stadt im tiefsten Jungel). Unterwegs hielten wir an, machten Spaziergaenge im Urwald, sahen ein paar tiere und unglaublich viele Baeume. Am zweiten Tag hatten wir Glueck, wir sahen Tapiere schwimmen im Fluss! Die Viecher sind wohl noch rarer als Jaguare. Wir sahen gleich zwei (normal sind das Einzelgaenger). Ihr koennt euch also vorstellen wie gluecklich wir waren... Nachts campten wir im Wald oder an nem Strand. Tonnenweise Sandflys (die schlimmsten Moskitos, schlimmer noch als Schnooga), aber von denen liesen wir uns den Spass nicht verderben. Nach ner Nacht in nem normalen Bett (Rurrenabaque) machten wir uns auf in die Pampas. Das ist genau so wie es sich anhoert. Wir fuhren mit nem Jeep (nicht orginal, aber halt so ne Offroad-kutsche) 4 Stunden in die Pampa. Dann ab ins Jungelboot und ab die Lutzie.
Nach ca. einer Minute sahen wir das erste Krokodil (oder in Spanisch - Kokodril, was sich mit Hollaendischem Accent noch viel lustiger anhoert!!!) nach 10 Minuten hatten wir schon ca 40 Kokodrilos auf der Rechnung. Unglaublich... und so ging es weiter wir sahen Kapibaras in Massen, ganze Familien tummelten sich mit den Kokodrilos (ich liebe das Spanische Wort,hahaa) Irgendwelche seltsamen Huehner die auf den Baeumen rum huepten und noch ein paar weitere Kaimane und Kokodrilos. Die ganzen anderen Tiere kann ich hier jetzt nicht aufzaehlen, ok die Pinken Delphine sollte ich vielleicht noch erwaehnen...
Wir schliefen in ner Lodge und machten Trips von dort aus.
Anakonda suchen war das erste. Wir fanden auch eine (ca. 1,5m lang) und wo suchten wir, natuerlich im Sumpf. Unser Guid war so nett und wies uns auf einen Kaiman hin, der so zwischen uns im Matsch lag und wohl auf Futter wartete. Wir gingen mit den Pinken Delphinen schwimmen und Pyranha fischen. Ich hab auch ein Exemplar der gefaehrlichten Sorte aus dem Wasser gezogen. Die machen zu 50st ein ausgewachsenes Kapibara in wenigen Sekunden dem Nix gleich. Keine Angst, alle meine Finger sind noch drann und der Rest auch.Nachts war es sehr interessant an den Fluss zu latschen und ein bisschen die Roten Augenpaare im Wasser zu zaehlen, Kokodrilos ueberall!
Aus Rurrenabaque flogen wir dann wieder nach La Paz, in nem mini Flugzeug, war sehr aufregend. Hier in La Paz gehts grad allen nicht so toll. Wir muessen echt schauen dass wir aus Bolivien raus kommen und nach Chile und Argentinien reisen. Erstens weil das Essen dort viel sicherer ist und zweitens weil ich die Spiele der WM in ner gescheiten Atmosphaere erleben will!
alla, hasta Luego
Mathias
2 Kommentare:
Respekt,
hast denn bei so vielen Kokodrillos, Prillanjas und Ankonadas überhaupt keine Angst gehabt. Vor allem die Sache mit den Augenpaaren im Dunkeln stell ich mir doch leicht Respekt einflößend vor :)
Gut, dass du wieder (in einem Stück) zurück bist und nun der WM frönen kannst!
Hi!
Cool mal wieder was von dir zu hören - äh lesen. Geht ja tierisch ab bei dir. Zum Glück hat dich kein Kokodrilo erwischt.
Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß bei deiner erlebnisreichen Reise.
Denk zwischendurch auch mal an deine "Daheimgebliebenen". :o)
Wir machen das zumindest bei dir - sogar manchmal nachts im Traum. Verrückt aber wahr!
P.S.: Was zum Geier hat das mit dem gelben Tuch am Arm auf sich?!?
Also dann bis die Tage.
Gruß Tobi, Anne + x
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