Freitag, 12. März 2010

die Luft wird langsam duenn...

Cheers Mate, good on ya Mate, we go to dinner i recon...
Ich verlerne her langsam mein Spanisch, mein hart am Strand in Montanita erlerntes Spanisch, viel deutsch und englisch hier...

Aber vor allem mal Hallooooo alle miteinander!
nachdem ich ja dem ein oder anderen einen Blog angekuendigt hab mach ich mich jetzt doch mal wieder an nen PC und lass die Finger tanzen...
Wie schon mal geschrieben war der Plan in Arequipa in Perus Sueden, dass wir den Colca Canyon bewandern. Haben wir auch glatt gemacht. Mit noch zwei Deutschen und einem AMI. Da wir aber keine unmenschen sind redeten wir natuerlich die ganze Zeit english, Eric meinte er fuehlt sich beinahe adoptiert, aber eigentlich waren wir es, die die ganze Zeit meinten, er ist unser adoptierter Ami...
Es war ein super Track im Canyon... wir hatten viel spass und vor allem viel Zeit die Landschaft zu geniessen. Wir trafen ein paar Leute am zweiten Tag des Tracks die die ganze Schosse in zwei tagen gerannt sind... Ich fang am besten vorne an, oder? Mir wurde ja schon ein paar mal gesagt (manchmal durch die Blume, aber meistens direkt) dass mein Blog nicht so einfach zu lesen ist... die ganzen ... usw... sorry Freunde der leichten unterhaltung, so ist es halt.
Alla wir starteten hoch in den Anden und stiegen am ersten Tag 1000m ab in den Canyon. Wie auch sonst, mit bestem Wetter! Abends gab es ein super Menue in einem Hostel im Canyon. am naechsten Tag machten wir uns nach nem rieeessen Pancake Fruehstueck auf eine gemuetliche 4h tour. Wir liesen uns Zeit und kamen dann doch etwas muede in der Oase im Canyon an. Zum glueck hatte das Hostel da einen Pool, und der war echt mal nich von schlechten Eltern, was lustig denn wir schliefen in einer Huette, ohne Bodenbelag in ranzigen Betten, aber wie gesagt, der Pool war klasse, hahaa!! Abends kamen dann die fertigen Wanderer von der zwei tages tour an. Wir hatten es uns da schon lange am Pool gemuetlich gemacht und das eine oder ander Kaltgetraenk genossen, der Innhalt bleibt geheim!! Am naechsten Morgen ging es dann bei Vollmond um 5 uhr los um den Canyon wieder zu verlassen. Der Punkt bei der Sache war aber, dass uns 1200m hoehenunterschied vom Fruehstueck trennten! Jawol, wir kletterten mit lehrem Magen los. Aber natuerlich bauten wir uns ca. bei der haelfte ein paar Kekse ein. Wir erreichten den Ausgang des Canyons genau als die Sonne um den Berg herumgewandert war, was fuer ein timing und vor allem was fuer eine Aussicht! Die heissen Quellen die wir danach zur Erholung besuchten und das all you can eat Buffet mit Alpaca, Lama usw. waren dann echt noch der gelungene Abschluss!
Tags darauf machten wir uns auf nach Puno. Da die Busfahrer aber streikten war das ne mittlere Action um am ende dann mit nem kleinen(ich denke illegalen) Bus an den Titikaka see zu kommen! Puno ist dort der Ausgangsort zu den schwimmenden (pre-Inka)Inseln, die aus Schilf zusammengebastelt wurden. Auf diesen Inseln leben die Leute noch wie vor Inkas Zeiten (also pre Inka). War zwar sehr touristisch, der Knueller kam aber als wir die Inseln wieder verliesen. Da sangen die Damen doch glatt "alle meine Entchen" zu lustig...
Abends ging es gleich weiter nach Bolivien, genauer nach Copacabana! Richtig gehoert, das ware Copacabana ist nicht in Brasilien am Strand, das Orichinal ist in Bolivien, ein kleines Hippidoerfchen am Lago de Titikaka! Von dort machten wir uns mit dem Boot auf, auf eine Insel (die Isla del Sol) dort goennten wir uns eine Nacht bei klarstem Sternenhimmel, direkt unter der Milchstrasse, bei Wein und Trout (ich glaub das war der beste Fisch den ich je gegessen hab!!!!)
Wieder mal im Bus tingelten wir weiter richtung La Paz!!! Das ist die hoechste Hauptstadt der Welt (in Bolivien). Die Fussballer werden wissen, dass dort alle grossen Fussballnationen den Arsch voll bekommen! Die Stadt liegt auf 4.100m was so viel heist wie das die Luft echt duenn wurde!!! Wir wollten keinen Stress machen also machten wir zwei lockere Tage mit Stadtrundgang und shopping!!
Von La Paz aus machten wir dann das, was wohl das beste ist was man in La Paz machen kann --- the Death Road --- Die Totesstrasse --- oder --- Camino de muerto ---
Wir wurden morgens abgeholt, dann ging es rauf auf 4700m. Mit vollgefederten Bikes und Protektoren ging es dann erst 20 min auf der normalen Strasse in das Tal! Danach ging es los mit der Death Road! Besser gesagt ein Schotterweg, auf dem es nur Platz fuer ein und ein halb Autos gibt. Vorweg, aus unserer Gruppe haben alle ueberlebt! Wir machten uns also mit unseren Bikes auf den Weg die 64km Downhill zu duessen. Mal schneller mal etwas weniger schnell. An den Gefaehrlichsten stellen machten wir ein paar Bilder, dann ging es weiter. Wir fuhren unter Wasserfaellen durch, die wie Nieselregen auf uns runterprasselten. Von oberhalb der Baumgrenze (4700m) auf 1400m in den Jungel. Das war echt mal Atemberaubend! Am Abend feierten wir natuerlich ordentlich, dass wir noch am Leben waren. Genauer gesagt feierten wir bis der Bus am naechsten Morgen nach Cusco (also zurueck nach Peru) fuhr...
Hier sind wir jetzt, Daniel, Jan (unser Kumpel aus Bremen) und ich. Checken mal so richtige Inka Sachen aus. Bisher haben wir ja eigentlich nur Pre Inka "Zeug" gesehen...

Alla dann bis... ich weis nicht wann, ich werde wohl noch ne ordentliche Weile unterwegs sein!!
Gruesse aus Cusco/ der Inka Hauptstadt!
Mathias

1 Kommentar:

Laudi hat gesagt…

Die Straße is echt krass. Schon viel davon gehört! Wäre wohl schwierig dafür in Europa ne Baugenehmigung zu bekommen...

Wünsch euch weiterhin viel Spaß! Schön, dass ihr euch langsam vermehrt :