Freitag, 29. August 2008

Schweden ist das geilste Land der Weeeelt,… bis jetzt!

Hallo alle miteinander. Jetzt bin ich wieder im Lande. Es ging jetzt irgendwie alles schneller wie gedacht, dann fang ich aber jetzt am besten mal an zu berichten. Muss aber gerade irgendwie an die knapp 2000 Bilder denken die wir auf unserem Trip geschossen haben, das wird nachher n Spass hier die „besten“ raus zu suchen, ohhh jeee...

Alla zuletzt hab ich ja von Stockholm aus geschrieben, nach ner Stadtbesichtigung sind wir Schwedisch essen gegangen, Köttbullar mit gekochten Kartoffeln, kennt bestimmt jeder aus dem IKEA. Anschließend gab’s ne kleine Tour durch s Nachtleben. Die Tour war echt nur klein, wenn man die Ölpreise in Schweden anschaut. Öl heißt übrigens Bier!! Das war so unser lustiger Spruch für die eine oder andere Postkarte „Unsere Busse haben leider großen Öl Verlust zu beklagen“ oder in der Art. Eben so ein „Starköl“ (0,5L normales Bier) kostet 69 Kronen, das sind 7,35€, verdammt, wir haben immer mit 1/10 gerechnet, und 6,9€ wäre ja ok gewesen ;-)
Im Supermarkt bekommt man in Schweden nur „Leichtöl“ das hat dann 2,8%vol. und schmeckt wie altes Wasser, normales Bier gibt’s da nur in so Spezialläden, die dafür ne Genehmigung haben. Hat so was von Superreich oder Schwerverbrecher wenn Mann da reingeht, und reich muss Mann echt sein wenns dann mal was vom „normalen“ Bier sein soll. Wir haben uns dass dann auch gespart.
Am nächsten morgen sind wir aufgebrochen in Richtung Vättern, das ist Schwedens zweitgrößter See. Dort angekommen fanden wir nen Stellplatz in der Nähe eines Fischerhafens. Jetzt hieß es erst mal angeln. Die Angel hatten wir uns in Stockholm gekauft. Da jeder unserer Reiseführer was anderes sagte, entschieden wir uns einfach für die Info aus einem, nämlich dass man an den Vier größten Schwedischen Seen auf kleine Fische angeln darf. Leider hatten wir kein Glück. Also gab es keinen Fisch zum Abendessen. Schade, aber wir hatten immerhin ein Ziel, wir wollten einen Fisch! Sollte aber vorerst nicht so schnell klappen wie wir das wollten… Egal, am nächsten Tag, nunmehr der 9. unserer Reis fuhren wir auf die andere Seite des Vättern. Wir wollten natürlich auch was von der Schwedischen Natur sehen, da wäre es ja ein Frevel wenn wir unser Wanderschuhe daheim gelassen hätten. Also stand eine Wanderung auf unserem Tagesplan. Dafür hatten wir uns inzwischen den Tiveden Nationalpark in der nähe von Olshammer (zwischen Vättern-See und Vänern-See) ausgesucht. In Schweden ist das ja mal ne perfekte Touristeninformationspolitik! So gut wie vor jeder größeren Stadt gibt es an der Straße Schaukästen mit Landkarten der Region. Da steht dann alles Wissenswerte drauf und man kann sich aus einer Art Briefkasten Landkarten mitnehmen. So planten wir eigentlich recht kurzfristig aus den neuesten Infos die wir hatten unsere Tagestrips. Funktionierte perfekt!
Im Infohäuschen des Nationalparks saß sogar eine Deutsche, die uns eine schöne Route empfahl. Aber die Sprache war eigentlich nie ein Problem. Die da Oben sprechen alle perfekt Englisch, liegt wohl auch daran, dass die nur 3 Schwedische Fernsehsender haben, der Rest ist Englisch mit Untertitel.
Jetzt aber zur Tour zurück. Also packten wir unsere Rucksäcke mit etwas Proviant und marschierten los. Das Wetter war super und auf der Wanderung kamen wir dann aus dem Staunen nicht mehr raus. Es war kein normaler Wanderweg, sondern vielmehr ein Pfad, der Mal über Felsen, mal über kleine Holzbohlen-stege durchs Moor dann wieder durch Unterholz vorbei an Waldseen führte. Was für ein Wahnsinnssatz, aber ich bin eigentlich noch gar nicht fertig. Die Landschaft war echt mal der Hammer. Wir hatten aber das Pech, dass es so auf der hälfte zu regnen begann, aber so richtig. Wir machten dann einfach Pause unter einem riesigen Stein, der früher als Trollhöhle galt. Uns solche Sachen gab es da zu Hauf, alles war wild und doch sooo schön. Als der Regen aufhörte (genau so schnell wie er gekommen war) gingen wir weiter, durch Büsche und über diesen Pfad, der immer (Idiotensicher) mit Farbmarkierungen an den Bäumen gekennzeichnet war. Nach vier Stunden Wandern und vielen Schönen Landschaftsaufnahmen machten wir uns dann wieder auf die Schlafplatzsuche. Jetzt schreib ich mal wie das bei uns fast immer ab lief, weil die Suche an diesem Abend einfach bezeichnend war für die meisten unserer gefahrenen Kilometer auf Waldwegen auf der Suche nach eine, bzw. dem besten/perfekten Schlafplatz. Alla, wir aus dem Park herausgefahren, und auf der Reichsstaße in Richtung Süden. Wir wussten links von uns ist der See, also am nächstbesten Waldweg links abgebogen. Tja wenn ich Waldweg schreibe, meine ich in diesem Fall eher „Schweizer Käse Weg“, denn mancher Schweizer Molker wäre wohl froh, wenn er solche Löcher in seinen Käse bekommen würde!!! Und wie sollte es anders sein, am Ende war eine Schranke und ein kleiner Parkplatz auf dem standen zwei (im Gegensatz zu unseren Bullys) überaus Off-Road taugliche Geländewagen. Es stank zum Himmel nach Fisch, shit, das war irgend so ein Fischerparkplatz, mit Mülltonnen die bis oben mit alten Fischresten voll waren. Wir also zurück auf die Hauptstraße und weiter nach Süden. Nächster Versuch, dieses Mal sah der Waldweg eher nach „befahrbar“ aus. Wir also rein! Der Weg wahr wohl früher mal geteert, aber Mittlerweile schon wieder größtenteils mit Schotter überzogen. Am Enden (Schranke) stand ein Schild, irgendwas mit Militärgelände. Wir lasen noch was von wegen… Information: Wann auf dem Gelände Übungen sind kann man bei der Stadtverwaltung nachfragen. Da… >>BUUUUM<< OK, die machten da wohl grad ne Übung, also nix wie in die Busse und weg! Jetzt komm ein schlechter Witz. „jetzt war uns klar, das war ein alter Mili“teer“weg. Für die, die ihn nicht verstehen; weil der Weg mal geteert war J Haha...
Aber mit der übernächsten Ausfahrt hatten wir dann Glück! Unser Platz für den Abend war an einem kleinen Ausläufer des Vättern, mit Abendsonne und schönem Ausblick, und der Möglichkeit sich im See zu waschen. Nicht dass Ihr jetzt denkt, wir haben uns in den zwei Wochen nur zweimal gewaschen, nein, wir hatten ne Campingdusche dabei, mit der war das mit dem Waschen schon fast so was wie normal Duschen daheim!Sooo, am nächsten morgen, das war dann Freitag der 22.8.08 (so langsam verließ uns aber jedes Zeitgefühl) machten wir uns dann auf zu Schwedens größtem See, denn Vänern, mit einer Fläche von 5.648 km2 ist er der größte See des Landes, im vergleich zum Bodensee mit seinen 535 km². Zwischenstopp machten wir in Lidköpping (Lidschöping) mit einem kleinen Stadtbummel. Wir fanden dann später einen Stellplatz in einer kleinen Bucht, neben einem alten Boot, das glaube ich schon lange nix mehr vom See gesehen hat. Da das Wetter um 17 Uhr noch bombastisch war gingen wir ohne Umwege an den Strand bzw. auf die Felsen am See, da es an dieser Stelle keinen Strand gab. Wir sind dann echt bis 20.30 Uhr in Badhosen rumgelaufen und haben ge´chillt, es war herrlich warm. Beim Sonnenuntergang fingen wir dann an zu kochen. Die Abendstimmung war herrlich, auch wenn Frido und ich, mit unseren inzwischen wieder aufgenommenen Versuchen zu angeln, erfolglos blieben. An diesem Platz wollten wir zwei Tage bleiben, und einfach mal ausschlafen, es uns gemütlich machen und nicht fahren. Also war der zweite Tag an diesem Platz auch sehr entspannend. Wir lasen, angelten, oder fingen an Figuren (ganz im Sinne vom Michel von Lönneberga) zu schnitzen. Abends setzten wir uns dann auf die Felsen (das hört sich jetzt immer so unbequem und hoch an, aber dass waren einfach nur Felsen anstatt Strand, und die waren super) und schauten in die Sterne und quatschten über Gott und die Welt, besonders über die Welt… da sahen wir eine Wahnsinns Sternschnuppe, so was hab ich in meinen ganzen Leben noch nicht gesehen, die war bestimmt hier in Deutschland auch zu sehen, wenn s nicht bewölkt war. Das war echt ein Rießending!!!!! Nach einem Frühstück auf den Felsen und in der Morgensonne machten wir uns am Sonntag auf nach Göteborg. Mittlerweile hatten sich unsere Tagesfahrten so bei 3 Stunden eingependelt, in Göteborg waren wir aber schneller. Nach einem Stadtbummel, bei dem wir „fast hauptsächlich“ nach schönen Schweden T-Shirts Ausschau hielten (aber leider keine fanden) fuhren wir weiter Richtung Süden an die Nordsee. Unser Nachtplatz lag in einem Naturreservat. Eigentlich war dort Campen verboten, aber ein Angler, der gerade von seiner Tour zurückkam, meinte, dass wir nach dem „allemansrätt“ (oder Jedermannsrecht) eine auf jeden Fall eine Nacht bleiben dürfen, wenn wir kein Zelt aufbauen. Und da wir nie den Wortgebrauch „cämping“ in den Mund nahmen, sollte das wohl echt OK sein. Wir nannten das was wir machen eher so eine Art „ständing“ da wir über die Nacht nix draußen ließen und in den Bussen schliefen. Camping ist das nur wenn du ein Zelt aufbaust ;-) An dem Platz hatten wir zwar das erste Mal in Schweden richtig Schnacken, aber die zogen im Laufe der Nacht ab. Was vielleicht daran lag, dass wir in unser essen eine Zwiebel und zwei Zehen Knoblauch schnitten J was für ein Männerurlaub!!! Am nächsten Tag zogen wir weiter an der Nordsee entlang Richtung Helsingborg. Unsere Bullys stellten wir auf einen Parkplatz an einer Landzunge. Der Strand war zwar Steinig, aber das störte uns nicht. Nach ner Stunde Lesen oder so hatte ich die Schnauze voll, was soll das im Urlaub, ein Buch lesen, wenn wir in Schweden sind, da muss es doch was zu sehen geben! Also sind wir mal den Weg am Ufer entlang gewandert, na ja gelaufen, aber halt in Wanderschuhen, da die auf den Großen Steinen besser halt gaben. Der Weg war beschildert, sollte entlang an alten Bunkeranlagen aus dem Krieg, zu Klippen führen, in denen Schmuggler in eben diesem Krieg oder im ersten Weltkrieg Alkohol versteckt hatten. Wir waren insgesamt so 2,5 Stunden unterwegs und es hatte sich mal wieder auf s beste gelohnt!!! Diese Felsformationen waren wunderschön. Wir sind dann natürlich auch mal hochgeklettert und wurden mit einem Super Ausblick belohnt. Wo unten am Strand noch alles voll war mit großen Steinen und Felsbrocken, war oben auf den Klippen eine Landschaft wie aus Herr der Ringe (Hobbingen). Ein Rasen von dem sich so mancher Golfplatz noch eine Scheibe abschneiden könnte. Wir wunderten uns zwar wer den Rasen pflegt, war aber eigentlich auch egal. Zum Sonnenuntergang stiegen wir wieder von den Klippen und hüpften unten über die Steine um ein paar Felsen herum um alles besser zu sehen. Tja und jetzt wird’s interessant, wie sich unsere weiteren Pläne entwickelten. Wir fuhren am Dienstagmorgen um ca. 10.30 Uhr bei Bästad (da hatten wir ge“ständet“) los. Da wir die Öresundbrücke schon kannten, hatten wir vor die Fähre von Helsingborg nach Helsingör (DK) zu nehmen. Wir erreichten den Hafen fünf min. bevor die Fähre ablegte und nahmen noch zwei Deutsche Tramper mit. Die wollten nach Hamburg, wir wollten nach Odense (mitten in Dänemark) auf der Fahrt war aber der Himmel so bewölkt dass wir sagten, alla nehmen wir mit den beiden Hamburgern noch die nächste Fähre von Rödby (DK) nach Fehmern (D). Dort wollten wir dann irgendwo campen und am Mittwoch die komplette Strecke bis Heim durchfahren. Hmm, irgendwie war das Wetter immer noch nicht so einladend, also fuhren wir halt bis Hamburg und ließen die beiden glücklichen dort raus. Kurz nach Hamburg mussten wir mal Pause machen, da es jetzt schon 19 Uhr abends war. An der Raststätte holten wir uns dann bei einer größeren Systemgastronomiekette was zu essen. Das Wetter war scheiße: also fahren wir durch bis heim, soweit dann unsere nächste Umentscheidung. Ich war ja eher skeptisch, aber das verflüchtete sich bald, da wir uns auf der Fahrt so ein Zeug wie Helge Schneider zu Gemüte führten. Bei bester Laune also gabelten wir an der Raststätte bei Göttingen (an dieser Stelle, Gruß an die Kollegen) zwei weitere Tramper auf, die an den Flughafen Frankfurt Hahn wollten. Da stand auf einmal ein Bully der ersten Tage neben uns. Wir konnten es kaum glauben. So einen alten aber sooo schönen Bus zu sehen, das war echt der Knüller. Und weiter ging unsere Fahrt ins geliebte Heimatland. Ja um 5.11 Uhr, nach ca.18 Stunden Fahrt und nach 4836km insgesamt erreichten wir dann wieder Heimische Gefilde. ERIKA (unser Bus) hat alles mitgemacht, ohne auch nur zu mucken, echt traumhaft. Ok der Benzinverbrauch war schon immens, aber was soll’s, Schweden werd ich so schnell nicht vergessen. Ich kann nur jedem Empfehlen dass mal anzuschauen, es ist allemal eine Reise wert! Aber ich mach mich jetzt so langsam an die Vorbereitungen für meinen nächsten Trip.


Australien ich komme… Macht es gut und bleibt sauber.

Gruß Mathias

Mittwoch, 20. August 2008

Erster Teil der Bus-Tour durch Schweden

So hallo alle miteinander. ich melde mich jetzt hier genau in der mitte meiner Tour durch Schweden. Bisher läuft alles bestens. Ich bin begeistert!!! Zum glück hab ich seid kurzem nen Bekannten hier in Stockholm sitzen. Andreas, er Studiert hier ein Semester und ist seid anfang August hier in Schweden. Bei Ihm sitz ich gerade am PC wärend die anderen schon schlafen.

Los ging unsere Tour ja letzten Mittwoch. war glaub ich der 13te. Ich hab mittlerweile jegliches Zeitgefühl vergessen... Wir trafen uns um 4 Uhr morgens und nach nem Kaffee bei Schmieders brachen wir mit unseren beiden VW Bussen auf nach Dänemark. Wir hatten nämlich in den letzten Tagen festgestellt, dass wir besser erst vor Ort die näheren Planungen machen :-) war im Nachhinein auf jeden Fall richtig, da unsere Reisegeschwindegkeit doch ettwas anders war wie geplant. Alla am Mittwoch sind wir bis Dänemark durchgefahren. um Punkt 18 Uhr passierten wir die Dänische Grenze, die keine mehr ist. Da steht irgendwie ein paar mal "letzte Raststelle- letzte Tanke- letzte Abfahrt vor Dänemark und Bums auf einmal stehen da andere Schilder und andere Zeichen. Die erwartete Grenzstation kam aber nicht mehr. Wir also runter von der Autobahn und in Richtung unseres ersten Zieles, das wir aber innerhalb der nächsten halben Stunde noch zweimal änderten. Am ende des Tages fuhren wir dann bei starkem Regen auf die Insel "RÖMÖ" Dort standen wir mit unseren Bussen auf einmal auf dem Strand. Geil, erst mal ne runde Cruisen. War perfekt als ausgleich nach der langen Fahrt!!



Am nächsten Tag fuhren wir weiter, einmal durch Dänemark durch, auf die Insel "Mön". Dort schauten wir uns erstmal die "Weltberümten" Möns Klint an, so Sandsteinklippen. Echt schön. hab nur gerade keine Bilder parrat. Schaut einfach bei Google Earth rein, da sind Bilder ;-) am Abend hatten wir nen echt perfekten Stehplatz, so grob 5m vom Meerweg, das glaubt mir jetzt warscheinlich keiner, aber echt. Der Platz war der Knüller. Es war noch ein T3 Bus da mit ein paar Jungs aus Göttingen oder so, aber sonst waren da keiner. OK so ein Paar alte Dänen, einer brachte noch nen Dänischen Schnaps. Der war echt locker drauf, der Däne :-) zu essen Kochen wir Kartoffelbrei mit gebratener Wurst, Bratensoße und Salat. Aber das sollte erst der Anfang sein von unseren Gourmet Urlaub... Es gab bisher echt immer gute Sachen zu essen. Was Mann doch alles auf so einem Campingkocher zaubern kann, Unglaublich. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Schweden. Die zwei großen Brücken richtung Malmö waren schon mal nicht so schlecht, aber wir sollten noch bessere Sachen sehen... Am Abend bei Käseborge in der nähe von Ystad sahen wir den Wahnsinnigsten Sonnenuntergang am Wahnsinnigsten Strand, den ich bzw. die ich je gesehen hab. Wir hatten wieder den perfekten Platz für unsere Nacht gefunden. Bilder hiervon gibt es jetzt wiederum... am nächsten Morgen gönnten wir uns erst noch ein wehnig Spass am Strand, der wie ich glaube ich schon geschrieben hab->wahnsinnig schön war, mit allerfeinstem Sand und Sauberstem Wasser usw... Weiter ging es Richtung Kalmar bei Öland. Bis wir allerdings an diesem Abend einen Platz fanden, das war schon recht Nervenaufreibend, ich glaub wir waren 2h auf der Suche. Rein in nen kleinen Weg, umdrehen, weil es keinen Platz am Meer gab. Rein in den nächsten Weg, umdrehen, weil die Häuser zu nahe am Parkplatz waren. Weiterfahren in den Nächsten Weg, super Platz, Busse abgestellt, es ging 4 min, da stand an dem Platz alles voll mit Kühen. Klar mussten wir zum ans Meer fahren durch nen Weidezaun fahren, aber wer kann auch ahnen, dass es dahinter tatsächlich Kühe hat :-) alla umgedreht usw. und so fort... aber auch an dem Abend fanden wir einen Platz. Ich glaub ich schreib zu viel. ich sollt mal zu nem ende kommen, aber es kommen ja noch ein paar Tage! AAAAlso, am nächsten Tag haben wir uns den Kathulthof (Michel aus Löneberga) von Emil aus Löneberga angeschaut, so heist der in Schweden. Aber das war nicht so berauschend, die älteste Eiche Europas, die "Zufällig" nur ein Paar Km entfernt steht war fast besser. Ich glaub ja, die haben da was gedreht, dass die ganze Touristengeschichte Schweden auf engstem Raum abgeht und nicht das ganze Land den Troubel mitmchen muss... OK, am nächsten Tag, im sinne von gestern(bzw.vorgester, s ist ja schon... shit 2 uhr) sahen wir dann was viele Schweden, bzw Norwegenurlauber nie zu.Gesicht bekommen.... tatatata einen Elch in freier Wildbahn. Aber das glaub ich auch echt nur, weil wir in der verdammt nochmal freiesten Wildbahn Schwedens rumgeeiert sind, -> wieder auf der Suche nach nem Schlafplatz. Abgesehen, dass wir an dem Abend das erste Mal Schiss hatten, dass uns der Sprit im Niemandsland aus geht, hatte ich echt die Schnautze voll von der Rumgurkerei. Aber was solls, am Ende des Tages wurden wir entlohnt, mit was das uns keiner mehr nehmen kann... schon krass so ein Vieh so ca. 25m von einem weg im Wald stehen zu sehen... naja der Abend war gerettet, da wir natürlich zu allem Überfluss wieder einen super Platz zum schlafen fanden!!!

Heute waren wir dann in Stockholm. Zum glück war Andreas da, unser "Reiseführer" war echt super, ohne Ihn wären wir wohl nie zurecht gekommen, und so haben wir einige schöne Sachen gesehen,!!!


Jetzt is aber auch mal wieder gut fürs erste. macht s gut, und schreibt Kommentare, sonst poste ich hier irgendwie gegen ne Wand...
Bis denn,
Gruß Mathias






Dienstag, 12. August 2008

Startschuss für die Bussle-Tour

Heute war also der vorerst letzte Tag in Deutscheland, naja morgen noch kurz aber da bin ich ja eigentlich schon im Urlaub. Mit meinen Kollegen (Daniel, Pirmin, Georg und Frido) mach ich mich auf dem Weg nach Dänemark mit unseren zwei sagenhaften VW Bussen.
Wir sind gerade fertig mit richten und einräumen, aber am besten mal von vorn…
Die Idee mit Bus-Urlaub in Schweden ist uns Ich glaube an Ostern eingefallen. Also schon ne Weile her. Aber irgendwie hat das jetzt doch geklappt! Wir sind denke ich mal ne recht entspannte Truppe, also was soll schief gehen. Wenn Erika (im Sinne von unser „T3“) durchhält und keinen Motorschaden bekommt, bzw. nicht Leck schlägt (bei dem Scheißwetter heute[Dienstag 12.8.08: es regnete nur einmal, aber das am Stück] hat es doch glatt durch die Dachluke getropft) wird das alles wunderbar. Geiler Satz, viel Spaß beim 2 mal lesen J Alla wir haben uns wie gesagt gestern getroffen und die Einkaufsliste geschrieben, wollten dann an die Route gehen, haben das aber dann irgendwie wieder verworfen, erstens war der Frido nicht dabei und zweitens hatten wir irgendwie gemerkt, dass wir einfach recht spontan sein müssten. (an dieser Stelle Jingele nochmals vielen Dank für die Super Schweden Karte!!!) und da bleiben wo s uns gefällt!
Alla heute Morgen dann einkaufen, in einer großen Handelskette, ein Wagen mit Essen, und ein Wagen mit dem was in Skandinavien so sau teuer ist… das hört sich jetzt vielleicht viel an, aber da wir nur den Kinderwagen benutzt haben ist das ne verschwindend kleine Menge an Aklohokika.
Was gibt es jetzt noch im Voraus zu schreiben, außer dass ich euch allen schönes Wetter und ne gute Zeit wünsch, während ich in Schweden etwas Kultur mache. Ach ja Menni, wenn du das liest, meld dich mal, dass wir dich in Stockholm besuchen können!
Alla dann mach ich mich mal bereit für die abfahrt morgen früh um vier.

Gruß bis demnächst, dann hoffentlich mit schönen Bildern!!!
Mathias

Freitag, 8. August 2008

die letzten zwei Wochen

Also, (Denkpause...)... Ich lass jetzt einfach mal das Zeltlager Revue passieren. Gestartet sind wir ja am Freitag vor zwei Wochen. Wir beluden den LKW, der unsere ganzen Gerätschaften, Essen, Gepäck, usw. auf den Zeltplatz in Clausen (bei Pirmasens) bringt. Danach startete eine Abordnung der Männlichen Gruppenleitern zum VorVortrupp. Heißt nur soviel, dass wir eine Nacht weniger in unseren bequemen Betten zuhause schlafen, dafür aber eine Nacht länger Quatsch machen und Spass haben können. Gesagt, getan, war ne mords Gaudi, versteht aber der Rest unseres Leitungsteams nicht :-)
Der eigentliche Vortrupp auf dem wir dann die Zelte aufbauen, und alles für unsere Teilnehmer herrichten nahm dann wie jedes Jahr seinen Lauf. Was nicht heißen soll, dass das eine eingefahrene Geschichte ist, sondern viel mehr, dass wir wieder mal unglaublich viel spass hatten. Mann kann das aber nicht so recht in Worte fassen, also lass Ichs.
Tja, am Montag kamen dann die Grüpplinge (hört sich für Außenstehende komisch an, ist es aber nicht, so heißen halt bei uns die Gruppenkinder/Teilnehmer) 78 Stück waren es dieses Jahr. Stattliche Zahl, aber so in diesem Rahmen bewegt sich das immer...
Jetzt was haben wir alles gemacht,... Ich zähl einfach mal ein paar Sachen auf, wie sie ungefair in der Reihenfolge kamen, wenn ich jetzt aber unser komplettes Programm schreiben müsste, wär ich morgen noch nicht fertig (ist jetzt nur leicht übertrieben). Alla hopp, am Dienstag war das bauen u.a. des Lagerkreuzes angesagt. Am Mittwoch war Rätselwanderung, auf einem sehr schönen Weg, durch Sandsteinfelsen. Am Mittwoch Abend sollte es leider Regnen, aber fragt nicht wie, so hat s bei uns schon lange nicht mehr geschüttet, war aber nicht wild genug, um uns die Laune zu verderben :-) mit ein Paar Wassergräben Quer über den Platz, hatten wir die Lage bald im Griff. In Badehose, Sandalen und Regenjacke trotzten wir dem Wetter... am Donnerstagmorgen schien die Sonne wie wenn es Hochsommer wäre, also war alles bald wieder abgetrocknet. Wir machten die nächsten Tage viele Spiele und Aktionen. Es lief alles bestens!!! Am Samstag gestalteten die Ältesten Grüpplinge (Hauptsächlich die, die ich Wöchentlich in der Gruppenstunde habe) den Tag. Ich muss sagen, Hut ab Kameraden, der Tag war echt gelungen! Ach eins hatte ich vergessen, wir wollten eigentlich am Mittwoch einen Gottesdienst feiern, klar als Katholisches Zeltlager,... Da war nur ein klitzekleines Problem, unser Pfarrer stand in Klausen vor der Kirche (der vereinbarte Treffpunkt) aber keiner kam um Ihn abzuholen... tja dooferweise stand er vor der Kirche in Klausen, und unsere Leute vor der Kirche in Clausen :-) Er ist mal locker 200 Km zu weit gefahren, was solls, er ist dann noch schön Kaffe trinken gegangen, und hat sich dann am Samstag bei uns eingefunden. Dazwischen war er natürlich daheim :-)
Passend zum Aktuellen Anlass machten wir noch ne Lagerolympiade und dann war auch schon wieder Dienstagmittag, Zeit alles für den Abschlussabend vorzubereiten! Leider waren wir dieses Jahr sehr nahe am Dorf gelegen, also konnten wir es nicht so richtig krachen lassen, aber ich denke es hatten trotz allem alle Ihren Spass, Inkl. mir!
Ja, am Mittwoch bauten wir dann alles ab, und fuhren heim. Am Abend gab es dann wie schon seit letztem Jahr "Traditionell" ne Pizza und das verdiente Bierchen...
Am Donnerstag, im Sinne von gestern putzen wir noch alle Zelte und heute Abend ist dann Abschluss von uns Gruppenleitern mit ner kleinen Grillparty...
Jetzt muss ich los, zum Filmschauen mit denn Jungs, und dann gemütlich mit dem Bike von Wirtschaft zu Wirtschaft zum Treff für heute Abend...

Machts jut
Gruß Mathias

Mittwoch, 6. August 2008

Zeltlager zum ersten

Halli Hallo hallöchen,
phuuu jetzt schreib ich mal wieder was, ist ja schon ne weile her... alla hopp, wie die Pälzer zu sagen pflegen. Mit denen hatte ich in der letzten Zeit wahrlich genug zu tun (Zeltlager bei "Pemasens"), um auch ein bisschen die Pälzische Sproooch zu studieren, unglaublich lustig... da heißt es dann:" Isch hab den Bom grad dot unna abgeschnitt, des daaaf de Föste aba nit spitz griege, sonst lässt der misch nimmer in da Wald" und das aber so betont, da brichst du als durchschnitts Badner schier ab :-)
Ich bin also vorher von unserem diesjährigen (wieder mal grandiosen) KJG Zeltlager zurückgekommen, bei dem ich nun wohl zum letzten Mal als Leiter dabei war. Irgendwann wächst "mann" aus allem raus... OK es ist spät, ich halte mich fürs erste kurz!! Das Wetter war sehr schön bis auf zwei Regengüsse. Die waren zwar nur so vier Stunden lang, aber dafür so wild wie (laut de Pälzer Nachbarn) seit 10 Jahren nicht mehr... Aber für uns war dass ja gerade mal wieder ne kleine Herausforderung, ohne die wäre die ganze Geschichte ja langweilig :-)

Sorry, ich bin zum umfallen Müde, ich meld mich wieder wenn ich ausgeschlafen hab bzw. in den nächsten Tagen, dann aber auch mit Bildern!!!

Macht s Gut. Bis evtl. noch bald...
Matze