Hallo liebe Leser,
es gibt NEUES zu berichten, besser gesagt gibt es was Neues für mich um drauf zu berichten, nämlich ne neue Seite!
Ich habe seit ich wieder daheim bin viel dran gearbeitet und ich muss sagen, die programiererei war nicht nur anstrengend! Mit Stefan (vielen auch als Laudi bekannt) hab ich so manchen Abend damit verbracht meine neue Homepage zusammen zu bauen. Dem bin ich mal zu nem fetten Dankeschön verpflichtet!!! DANKESCHÖN (- fettgeschrieben, so einfach läuft das im Computerzeitalter, hehee...)
Ich danke euch für eure Treue!!!!
Ich konnte es gar nicht glauben als ich die stolze Zahl von 9500 Aufrufen auf den Neuen Besucherzähler übertragen durfte. Der neue Zähler spinnt allerdings gerade noch ein bisschen, da muss ich mal etwas dran rumfunktionieren bis der passt. Mir solls ja auch nicht langweilig werden, oder...
und hier nun ist das Resultat mit dem Link zu meiner NEUEN Homepage:
www.mathias-auf-reisen.de
mit ein paar neuen Bildern aus Neuseeland und ab jetzt den neuesten Blogs, wer weiß wann es mich mal wieder in nen schönen Urlaub verschlägt.
Ich hab auch schon weitere Ideen, Ich werd wohl ne Extra Bildergalerie für Fotos mit Charakter (die halt nicht gerade was mit meinen Reisen zu tun haben) einbauen... naja und so weiter halt, schaut einfach mal wieder vorbei, wobei warum schreib ich das hier eigentlich, hat ja eh schon jeder auf den Link oben geklickt und ist schon längst nicht mehr auf dem alten Blog unterwegs! Was solls, hab heut nix anderes vor als diesen Abschied zu schreiben, da ist es ja auch egal ob das Geplänkel hier unten noch jemand liest oder nicht.
Wenn doch noch jemand liest, haha, selber schuld, die neue Seite ist echt viel besser?!? Kommentare sind natürlich wieder super gerne angenommen zu allem, aber auch wirklich zu allem!!!
Also dann
macht es gut und wir sehen uns in neuem Gewand wieder!
Beste Grüße von der heimischen Terrasse!
Mathias
Mein Reiseblog / Geschichten aus aller Welt
Herzlich willkommen auf meinem Blog... Ich bin ja Grundsätzlich für Aufgabenteilung! Deshalb übernehme ich in diesem Fall die anstrengende Fussarbeit und bereise fremde Länder, lerne fremde Sprachen und Kulturen kennen wärend du daheim vor dem Computer sitzt und meine Berichte liest. Ich denke das ist ein fairer Deal! Viel Spass nun bei deinem Teil der Aufgabe...
Dienstag, 16. August 2011
Donnerstag, 9. Juni 2011
wieder im grünen Kinzigtal
Hola, que tal?
Mann mann mann, da hab ich´s aber ganz schön schleifen lassen. Seit dem Freitag den 13.Mai bin ich schon wieder in Deutschland und steh mittlerweile auch schon wieder in Brot und Arbeit (das gibts glaub ich so nicht als Ausdruck aber wen interessiert’s?)
Alla dann will ich mal erzählen was ich so nach dem Osterwochenende das ich mit vielen Chicken Burgern, lauter Musik und vielen coolen Leuten, gemacht hab!
Von Belize aus ging es mit dem direkten Bus an die Grenze zu Guatemala. Da stand schon wieder ne Klassische Situation im Haus wie es noch weitere geben sollte. Um aus Belize auszureisen muss jeder (außer Bürger des Landes Guatemala) eine kleine Ausreisesteuer bezahlen. Das passt ja, steht ja auch in jedem Reiseführe und in großen Lettern über dem Zollamt. Gezahlt - getan. Ich lauf also über die Grenze und in die Immigration Office von Guatemala. Ich hab unterwegs noch schnell Geld gewechselt (mal wieder hatte ich mich nicht im Voraus über den Wechselkurs schlau gemacht und mich einfach mit dem Kurs den die Halsabschneider an der Grenze verlangen abgegeben) und bin dann allein vor dem Beamten gestanden. Der nahm meinen Reisepass machte den Stempel rein und meinte "das macht dann 20 Quetzales!". Zum Glück hatten wir es noch auf der Fahrt davon das Belize das einzige Land ist in dem Europäer was bezahlen müssen. Also meinte ich auf meinem besten Spanisch "Ich hab noch nie was von einer Steuer in Guatemala gehört!" Der Freund in Blau hat sich dann kurz umgeschaut und hat gemeint "OK, aber dann müssen sie bei der Ausreiße bezahlen!" - Von mir aus... (die anderen aus dem gleichen Bus hatten alle bezahlt)
In Guatemala ging es dann gleich weiter nach Flores, ein kleines Städtchen im See in der Nähe der berühmten Maya Ruinen von Tikal!
Tikal war der Nächste Höhepunkt meiner nun langsam auslaufenden Reise! Andrew (Kanadier) und ich starteten unsere Tour um 4.30 Uhr Morgens und lernten im Bus zu den Ruinen auch gleich ein paar nette Backpacker kennen. Naja eigentlich schliefen wir im Bus und lernten sie somit erst bei der Tour durch Tikal kennen. Die Ruinen lagen auf einer Riesen Fläche verstreut und sind gar nicht mal so klein. Wir marschierten also bei der Tropischen schwüle und strahlender Sonne durch die Ruinen der über 1300Jahre alten Tempel!
Unser Guide erzählte uns Geschichten aus der Antike bei denen ich mir öfters dachte "ähh, was für Drogen haben sich eigentlich diese Forscher eingeworfen, dass sie auf diese oft sehr abstrakten "Fakten" kommen?" Unser Guide (Louis) der in den Ruinen aufgewachsen ist, da seine Eltern dort wohnten als die Ruinen von Archäologen und Einheimischen Helfern freigelegt wurden, meinte nur das die Forscher wohl alle verrückt waren! Aber was will man auch erwarten, wenn du den ganzen langen Tag Steinmauern mit Pinseln freilegen musst!
Von Tikal aus ging es nach direkt nach Mexico, wo wir (ein Van voll Backpacker) uns mit nem Grenzposten anlegten weil der uns (schon wieder) abzocken wollte. Naja das ist ne andere Geschichte.
In Mexico ging es direkt wieder in den Dschungel in eine kleine Ansammlung von Hippie-Hütten am Fuße der Ruinen von Palenque. Diese Ruinen (schon wieder Ruinen, was macht den der Mathias da immer? Ich sags euch - geile Fotos!!-) waren nach meinem Geschmack sogar noch ein bisschen schöner als die in Tikal! Nach der Tour ging es zu der nächsten Attraktion "Agua Azul" (blaues Wasser). Wie auch immer sich dieser Fluss blau färben konnte weiß ich nicht genau, aber eines weiß ich sicher, so viele Mexikaner wie sich dort im Wasser tummelten hab ich noch nicht auf einem Haufen gesehen! Meine Freunde (der Kanadier, ein Deutsch-Australisches Paar, ein Israeli und ne Österreicherin) und ich suchten uns Fluss aufwärts einen ruhigen Pool (nicht ganz so "azul") und chillten mal nach bester Manier in der privaten Oase!
Weiter ging die Fahrt ("fast" ohne Probleme) mit dem Nachtbus nach Tulum, das ist eine kleine Stadt an der Karibischen Küste der Yukatan-Halbinsel. Weißer Strand, Palmen, 102,2°F im Schatten, und ein paar coole Höhlen zum tauchen, das war Tulum für mich. Moment, da fehlte noch was! Hier gab es auch wieder Maya Ruinen, die Mayas im 13ten Jahrhundert waren in meinen Augen die cleversten! Wenn ich die Ruinenstädte Tikal, Palenque und Tulum vergleiche liegen die ersten beiden im schwülen mit Mosquitos vollen Dschungel und Tulum am Karibischen Meer. Der Boss (wahrscheinlich irgend ein Priester) konnte schön von seinem Schlafzimmerfenster auf das türkiesblaue Meer und den weißen Sandstrand mit seinen Palmenwäldern schauen. Das nenn ich doch mal Stiel bei der Bauplatzwahl!
Nach so vielen Ruinen hatte ich erst mal genug und lies die letzte Woche (ahhhhhhhhh) des Unterfanges "Süd- und Mittelamerika" ruhig in Cancun ausklingen. Besser gesagt auf der Insel "Isla Mujeres" (Insel der Frauen) 20 Minuten außerhalb der Amerikanischen "Spring break"- Metropole.
Auf der Insel war nur entspannen, Volleyball, Ukulele spielen, der ein oder andere Cocktail und chillen und noch ein bisschen Fahrrad fahren angesagt. Mein Geburtstag ging mit nem Schwedischen Geburtstagsständchen (hab natürlich alles verstanden, da ich ja fließend Schwedisch verstehe) und ner Beach Party (die aber eh jeden Abend stattfand) so schnell vorüber wie er gekommen war.
Den letzten Abend gönnten wir uns (die neue Crew mit immer noch Andrew aus Kanada, Lior [männlich]aus Israel und Erika [genau wie mein/unser VW Bus daheim [[hab ich ihr wohl auch mehr als einmal gesagt]] aus Neuseeland) dann doch noch ein bisschen den Verrücktesten Club in Cancun, das "Cocobongo". So was abgefahrenes hab ich im Lebkuchentag noch nicht gesehen, ehrlich!!
Morgens direkt in den Flieger nach Miami, direkt in ein Motel am Flughafen und am nächsten Tag direkt nach Berlin in Deutschland!
So, da bin ich wieder, im geliebten Heimatland, in dem es auf einmal wieder schlimm ist wenn der Zug 4 Minuten Verspätung hat. Ich hab einfach in mich hinein gegrinst und gedacht, "Hoffentlich kann ich ein bisschen der Südamerikanischen Gelassenheit behalten und die Dinge einfach mal so sein lassen wie sie sind"
Ich liebe den Duft frisch gemähter Wiesen und den Anblick der grünen Wälder im Schwarzwald, das wird sich wohl auch mit der längsten Reise nie ändern lassen !dickes Ausrufezeichen!
viele Grüße von Daheim
Mathias
PS: diesen Blog wird es so nicht mehr lange geben, ich gestalte im Moment ne neue Seite... keine Angst, die alten Beiträge werden kopiert und eine Verlinkung eingerichtet, somit findet jeder auch meine NEUE Internetseite!
Sonntag, 24. April 2011
Badehose und Sonnenbrille 24/7
Ok, mal wieder Gedanken sammeln. Blick nach rechts, ein verrueckter Schweizer legt Musik auf. Blick nach links, ich ueberblick den Pier und seh ein Segelboot in der Bucht vor Caye Caulker. Mir gegenueber sitzt Goran ein Kroatischer Musiker. Die Haengematte die quer durch die Kueche haengt wird gerade von Greg belegt, mit dem hab ich noch nicht so viel gesprochen, aber er sieht lustig aus, ein bisschen wie Atze Schroeder.
Es ist Ostern, die kleine Insel vor Belize ist voll mit Leuten vom Festland. Rastafaris und viele Karibisch aussehende schwarze.
Vor ner ganzen weile bin ich mit nem 14m Segelboot auf ner sechs Meter Welle in "Bahia del Sol" in El Salvador eingesurft. Der ganze Segeltrip war ein super Erlebnis! Die Crew: Jim (US Bootsbesitzer) Andrew (mein Kanadischer Reisekumpel) Luca (Deutsch/Italienischer Segler bzw. viertes Crew Mitglied und einziger mit richtiger Segelausbildung an Bort). Wir verliesen Panama City um die Mittagszeit und sahen noch in der ersten halben Stunde einen Wal aus dem Wasser springen. Fing also schon mal cool an.
Die segelei war nicht so schwer zu verstehen. Luca zeigte uns ein paar kniffe und wir waren Hochsereif. Die See war absolut still, wir hatten aber trotztem super Wind und machten um die 9 Knoten. Das Leben an Bort war recht einfach, aufstehen essen, trinken, segeln und sicherstellen dass fuer den Sonnenuntergang ein Bier kuehl gestellt war! Wir hatten oft Tierische Begleiter, Schildkroeten, Wale und Haufenweise Delfine! Ist schon cool auf dem Bug chillen und ne Schule mit 50 Delfinen oder so um's Boot schwimmen.
Wir machten nen Stop im Sueden Costa Ricas, kauften frischen Proviant und grillten unseren Tunfisch und Barracuda und was wir noch alles so gefischt hatten. Waerend der rest der Crew an Land war tanzte ich auf Deck rum und genoss den Sonnenuntergang, was fuer eine Stimmung!
Wir wollten eigentlich im Norden Costa Ricas nochmal anlegen, da die Hafengebuer aber so teuer war entschieden wir weiter richtung Nicaragua zu segeln. Kurz vor der Grenze gingen wir in einer Bucht vor Anker in der es wohl super Schnorchel(was auch immer) geben sollte. Wir sahen Fische ueber Fische, cooler Stopover! In Nicaragua fanden wir dann leider nicht wirklich einen Hafen in dem wir anlegen konnten, wie auch immer unser Segelguid war wohl nicht der beste. Wir stoppten vor nem Oelumschlaghafen und in noch nem Hafen mit grossen Tankern aber keinen Segelbooten. Da wir mittlerweile wirklich mal wieder ein bisschen Proviant gebrauchen koennten entschieden wir uns ohne verzoegerung weiter nach El Salvador zu segeln um dort im ersten Marinahafen neuen Proviant und vor allem Wasser zu Tanken. Laut unserem Guide war die Einfahrt zum ersten Marina nicht einfach, da die Wellen recht gross sind und die Sandbaenke wandern. Wir hatten aus unserem Guidebuch die anlaufpunkte und dachten wir weden schon im Marina ankommen. Die Wellen wuschen unser Deck waerend Luca versuchte die Punkte anzupeilen. Eine Welle brach genau zu unserer Backbort Seite undueberschwemmte unsere Kabine. Wir haben ein Foto wie die Welle auf s Boot zu rauscht, sieht gut aus das Foto. Ich habs geschossen, naja vielleicht haett ich doch die Tuer zur Kabine zumachen sollen anstatt mit dem Fokus der Kamera rumspielen. Wie auch immer unser boot war ueberflutet, hehe...
Als wir die erste Sandbank mit unserem Kiel rammten war noch alles klar... zweite Sandbank, dritte Sandbank... vierte Sandbank... wir steckten fest, nach 5 sekunden kam dann die rettende Welle und wusch uns frei. 180º Wende und nix wie raus aus dem Fiasko. Mann mann mann was ne action. Wir konnten nicht in dieses Marina einlaufen. 20 Meilen Noerdlich war ein weiteres Marina. Mit Glueck und Hilfe anderer umligender Bootskapitaene konnten wir die Marina Manager ueber Funk erreichen. Sie schickten einen Piloten auf nem Jet-ski raus der uns durch die Sandbaenke und die Wellen in s Marina guiden Wir mussten 15 min auf die richtige Welle warten. Luca hatte alle Haende voll zu tun, ich hab ihn noch nie so schwitzen gesehen! Die Welle kam,... vollgas beide Motoren auf 2000 Umdrehungen wir haben die Welle. Alle klammern sich in der Kabine (mit geschlossener Tuer) an irgendwas fest. Wir fuehlen wie wir richtung Land getragen werden, es fuehlt sich mega geil an mit nem 25 Tonnen Boot ne sechs Meter Welle zu surfen. Jim wir seiner Tochter spaeter erzaehlen dass er schon immer surfen wollte, aber nie das passende Surfboard finden konnte. Endlich hier in El Salvador mit seinem 44Fuss, 25 tonnen Surfboot machte er seinen Traum war und surft mit 15.6 Knoten in die "Bahia del Sol" ein. (Wir hatten Hochstgeschwindigkeit 14.6 aber das weis seine Tochter ja nicht).
Das Marina war dann vom feinsten riessiger Pool nette Leute, also chillten wir fuer ne Woche und genossen die Sonne und den Rum den ein paar Sportfischer aus Nicaragua mitgebracht hatten. Das war der letzte Stop der "Against the Wind" da Jim ueber den Landweg nach Mexico ging. Also schnallten Andrew und ich wieder unsere Rucksaecke auf den Ruecken und machten uns mit den "Chickenbussen" auf nach Honduras.
Auf Roatan, einer Insel in der Karibik 40 min vom Hondurasischen Festland quartierten wir uns in nem kleinen Hotel ein. Die Insel ist beruehmt fuer die Tauchspots. Ich machte also zwei Tauchgaenge und konnte kaum glauben wie klar das Wasser war und wie beeindruckend die Korallenlandschaften sich um die ganze Insel zogen.
Von Roatan zogen wir weiter nach Belize ein kleiner Staat an der Karibikseite unterhalb Mexicos. Hier in Belize fanden wir bald einen schoenen Spot auf der Insel Caye Caulker. Hier gestaltete sich ne super Gruppen im Hostel. Eigentlich wollte jeder schon wieder weg sein von der Insel, da aber das Osterwochenende das Reisen recht schwerfaellig macht entschieden wir uns im Kollektiv zu bleiben und einfach mal 5 Tage das gute Leben zu feiern!
Ja so langsam kommt alles dem Ende entgegen, aber so wie es aussieht hab ich noch ein paar super Sachen auf mich warten!!! Tikal ich komme...
Gruesse
Mathias
Es ist Ostern, die kleine Insel vor Belize ist voll mit Leuten vom Festland. Rastafaris und viele Karibisch aussehende schwarze.
Vor ner ganzen weile bin ich mit nem 14m Segelboot auf ner sechs Meter Welle in "Bahia del Sol" in El Salvador eingesurft. Der ganze Segeltrip war ein super Erlebnis! Die Crew: Jim (US Bootsbesitzer) Andrew (mein Kanadischer Reisekumpel) Luca (Deutsch/Italienischer Segler bzw. viertes Crew Mitglied und einziger mit richtiger Segelausbildung an Bort). Wir verliesen Panama City um die Mittagszeit und sahen noch in der ersten halben Stunde einen Wal aus dem Wasser springen. Fing also schon mal cool an.
Die segelei war nicht so schwer zu verstehen. Luca zeigte uns ein paar kniffe und wir waren Hochsereif. Die See war absolut still, wir hatten aber trotztem super Wind und machten um die 9 Knoten. Das Leben an Bort war recht einfach, aufstehen essen, trinken, segeln und sicherstellen dass fuer den Sonnenuntergang ein Bier kuehl gestellt war! Wir hatten oft Tierische Begleiter, Schildkroeten, Wale und Haufenweise Delfine! Ist schon cool auf dem Bug chillen und ne Schule mit 50 Delfinen oder so um's Boot schwimmen.
Wir machten nen Stop im Sueden Costa Ricas, kauften frischen Proviant und grillten unseren Tunfisch und Barracuda und was wir noch alles so gefischt hatten. Waerend der rest der Crew an Land war tanzte ich auf Deck rum und genoss den Sonnenuntergang, was fuer eine Stimmung!
Wir wollten eigentlich im Norden Costa Ricas nochmal anlegen, da die Hafengebuer aber so teuer war entschieden wir weiter richtung Nicaragua zu segeln. Kurz vor der Grenze gingen wir in einer Bucht vor Anker in der es wohl super Schnorchel(was auch immer) geben sollte. Wir sahen Fische ueber Fische, cooler Stopover! In Nicaragua fanden wir dann leider nicht wirklich einen Hafen in dem wir anlegen konnten, wie auch immer unser Segelguid war wohl nicht der beste. Wir stoppten vor nem Oelumschlaghafen und in noch nem Hafen mit grossen Tankern aber keinen Segelbooten. Da wir mittlerweile wirklich mal wieder ein bisschen Proviant gebrauchen koennten entschieden wir uns ohne verzoegerung weiter nach El Salvador zu segeln um dort im ersten Marinahafen neuen Proviant und vor allem Wasser zu Tanken. Laut unserem Guide war die Einfahrt zum ersten Marina nicht einfach, da die Wellen recht gross sind und die Sandbaenke wandern. Wir hatten aus unserem Guidebuch die anlaufpunkte und dachten wir weden schon im Marina ankommen. Die Wellen wuschen unser Deck waerend Luca versuchte die Punkte anzupeilen. Eine Welle brach genau zu unserer Backbort Seite undueberschwemmte unsere Kabine. Wir haben ein Foto wie die Welle auf s Boot zu rauscht, sieht gut aus das Foto. Ich habs geschossen, naja vielleicht haett ich doch die Tuer zur Kabine zumachen sollen anstatt mit dem Fokus der Kamera rumspielen. Wie auch immer unser boot war ueberflutet, hehe...Als wir die erste Sandbank mit unserem Kiel rammten war noch alles klar... zweite Sandbank, dritte Sandbank... vierte Sandbank... wir steckten fest, nach 5 sekunden kam dann die rettende Welle und wusch uns frei. 180º Wende und nix wie raus aus dem Fiasko. Mann mann mann was ne action. Wir konnten nicht in dieses Marina einlaufen. 20 Meilen Noerdlich war ein weiteres Marina. Mit Glueck und Hilfe anderer umligender Bootskapitaene konnten wir die Marina Manager ueber Funk erreichen. Sie schickten einen Piloten auf nem Jet-ski raus der uns durch die Sandbaenke und die Wellen in s Marina guiden Wir mussten 15 min auf die richtige Welle warten. Luca hatte alle Haende voll zu tun, ich hab ihn noch nie so schwitzen gesehen! Die Welle kam,... vollgas beide Motoren auf 2000 Umdrehungen wir haben die Welle. Alle klammern sich in der Kabine (mit geschlossener Tuer) an irgendwas fest. Wir fuehlen wie wir richtung Land getragen werden, es fuehlt sich mega geil an mit nem 25 Tonnen Boot ne sechs Meter Welle zu surfen. Jim wir seiner Tochter spaeter erzaehlen dass er schon immer surfen wollte, aber nie das passende Surfboard finden konnte. Endlich hier in El Salvador mit seinem 44Fuss, 25 tonnen Surfboot machte er seinen Traum war und surft mit 15.6 Knoten in die "Bahia del Sol" ein. (Wir hatten Hochstgeschwindigkeit 14.6 aber das weis seine Tochter ja nicht).
Das Marina war dann vom feinsten riessiger Pool nette Leute, also chillten wir fuer ne Woche und genossen die Sonne und den Rum den ein paar Sportfischer aus Nicaragua mitgebracht hatten. Das war der letzte Stop der "Against the Wind" da Jim ueber den Landweg nach Mexico ging. Also schnallten Andrew und ich wieder unsere Rucksaecke auf den Ruecken und machten uns mit den "Chickenbussen" auf nach Honduras.
Auf Roatan, einer Insel in der Karibik 40 min vom Hondurasischen Festland quartierten wir uns in nem kleinen Hotel ein. Die Insel ist beruehmt fuer die Tauchspots. Ich machte also zwei Tauchgaenge und konnte kaum glauben wie klar das Wasser war und wie beeindruckend die Korallenlandschaften sich um die ganze Insel zogen.
Von Roatan zogen wir weiter nach Belize ein kleiner Staat an der Karibikseite unterhalb Mexicos. Hier in Belize fanden wir bald einen schoenen Spot auf der Insel Caye Caulker. Hier gestaltete sich ne super Gruppen im Hostel. Eigentlich wollte jeder schon wieder weg sein von der Insel, da aber das Osterwochenende das Reisen recht schwerfaellig macht entschieden wir uns im Kollektiv zu bleiben und einfach mal 5 Tage das gute Leben zu feiern!
Ja so langsam kommt alles dem Ende entgegen, aber so wie es aussieht hab ich noch ein paar super Sachen auf mich warten!!! Tikal ich komme...
Gruesse
Mathias
Samstag, 26. März 2011
noch immer in Panama
Alle guten Dinge sind drei, drei Wochen, drei Hostels, drei neue Freunde, drei Tauchgaenge, drei Tage Karneval.
Nach gefuehlten drei Monaten schreib ich mal wieder nen Blog.
Boquete stellte sich fuer mich als eindeutige Heimat in Panama heraus. Das lag einfach daran, das das Hostel wie gemacht war um immer mal wieder vorbei zu schauen auf meinen Wegen von Nord nach Sued Panama und wieder zurueck! Meine Reiseroute ist mitlerweile eine sehr abstrakte. Von Boquete aus ging es nach Bocas del Toro, fuer ein Wochenende (Panamas Norden/Karibik). Dort war Strand und Palmen angsagt. Der Plan war dann wieder zurueck nach Panama City zu fahren und dort mit ein paar Amis (und Kendra, die ich in Bocas wieder getroffen hab) auf ein Festival zu gehen. Das wurde von einer Gruppe Russischer DJ’s auf der Insel Saboga (1,5 Stunden auserbalb der Stadt) organisiert.
Wir kamen auf der Insel an und mussten feststellen, das die Musik noch nicht spielte, da die Generatoren noch nicht angeliefert waren. Das war keine grossere Geschichte da die Insel so schoen war konnten wir uns die Zeit erstmal mit anderen Dingen vertreiben, Essen finden war so ein “Ding”. Leider hatten es die Veranstalter auch noch nicht geschafft Essen fuer die Festivalbesucher zu organisieren. Statt sich mit solchen Nebensaechlichkeiten zu beschaeftigen hatten Sie sich wohl die letzten 2 Monate voll und ganz in die Gelaendegestaltung gestuertzt. Das mussten wir ihnen aber auch lassen, das Gelaende sah super aus! Ueberall kleine Kunstwerke… Mandalas, Tore aus Bamus, Zelte usw.
Wir durwanderten also erst mal die Insel auf der suche nach dem kleinen Dorf in dem es wohl ein oder zwei Restaurants und nen kleinen Laden gab. Ich denk mal die Cheffin im Restaurant machte drei Kreuze im Kalender als sich ne Gruppe von ueber 30 Leuten rings um Ihr Restaurant versammelte und das einzige Essen das sie (warscheinlich in ihrer ganzen Laufbahn als Restaurantbesitzerin) anbieten konnte (Reis mit fritierten Bananen und Huehnchen) bestellten. -bitte spart euch Komentare zu diesem Satz, Danke!-
Finalemente nach drei Tagen kam Musik und wir mussten nicht mehr den ganzen Tag am Traumstrand verbringen, sondern konnten tanzen gehen wenn es uns danach war. Eines der Highlights war aber mit Sicherheit, neben der Musik, ein Sonnenuntergang am 4ten Tag. Wir waren mit ca.100 Leuten am Strand versamelt und schauten schweigend zu wie der rote Ball am Horizont ins Meer eintauchte, die Wolken ueber den Himmel verrstreut leuchteten in praechtigsten Farben und zauberten eine Magische Stimmung in diesen Moment. Die Maenge starrte richtung Horizont und in dem Moment als die Sonne im Meer verschwand sprangen ein paar auf (naja, um ehrlich zu sein war ich einer der erste paar) fingen an zu klatches und zu jubeln und alle stimmten ein. Es war Gaensehautfeeling angesagt!!
Nach dem Festival war fuer mich klar, ich will mal wieder ein bisschen zu Potte kommen und nam den Bus wieder nach Bocas del Toro. Dort sollte einer der guenstigsten Orte der Welt sein um zu tauchen.
Mario, ein Mexicanischer Fotokuenstler vom Festival kam mit mir und wir machten einen Tauchkurs zusammen. Wir hatten Glueck und kamen im Besten Hostel in Bocas unter. Direkt am Karibischen Riff, beste Sonnenuntergangslage und super coole Leute dort. Unsere Tauchgaenge (30m tief, Schiffswrak, Nachttauchgang usw.) waren super cool! Mario packte die Koffer und flog nach Hause, Ich machte noch nen zweiten Tauchkurs und bin jetzt Rettungstaucher (ein Schritt noch und ich bin Tauchmeister ((keine Ahnung ob das das richtige Deutsche Wort ist (((Divemaster in Englisch))) )) )!
Nach der Taucherrei war feiern anglesite, es war Fasnacht, oder wie es hier in der Karibik heist “Carneval”!
Die Leute hier lassen es bei dieser Gelegenheit aber auch mal richtig krachen, heheee…
Im Hostel war gerade noch ein Daenisches Paar mit denen ich ein bisschen unterwegs war, neben nem Argentienier und noch ein paar Nationalitaeten. Eines schoenen Abends schnapps wir uns ein paar alte Autoreifen und liesen uns (in begleitung kuehlen Blonden) im Sonnenuntergang vor dem Hostelpier rumtreiben, was so ziemlich zur Routine der naechsten Tage wurde…
Nach der Fasnacht machte ich mich auf nach Costa Rica (ueber nen vier Tage aufenthalt in Boquete) um mich fuer ne Woche mit Daniel Buerkle zu treffen. In Dominical an der Pazifikkueste traf ich auch wieder auf alte Bekannte vom Festival auf Saboga. Das kleine Surfernest lud zum entspannen und surfen ein, diese Einladung nahm ich dankend an und hatte ein paar coole Tage. Vor allem aber traf ich ein paar sehr intesante Menschen. Eine Norwegerin, die mal ne ganze Nacht meditiert, der kleine Sohn (4jahre alt) der Gastfamilie, der jeden vollbrabbelt auch wenn seine Gegenueber oft nur (wenn ueberhaupt)Taxispanisch spricht. Und einen ehemaligen Gangster aus Los Angeles, der nach viel Zeit mit Drogen, Gewalt, Knast und Gangs im Gefaengnis einen neuen Weg einschlug und sich ganz und gar Gott verschrieb, dem er jetzt in Costa Rica eine Kirche baut. Das hoert sich abgefahren an, wenn dir aber Dominick (gross, muskuloes, lange dunkle Haare, dunkle Augen mit dem milden Gesichtsausdruck eines gluecklichen Achtjaehringe) gegen ueber sitzt und mit seiner ruhigen Stimme seine Lebensgeschichte erzaehlt, dann… also zumindes mir ist das eine oder andere mal ein Schauer ueber den Ruecken gelaufen! Ungalublich!
Von Dominical aus ging es in einer 24 Stunden am Stueck Reise zurueck nach Panama/ Colon / Panamakanal! Dort ging ich an Bort der “Against the Wind”, ein Motorsegler mit Amerikanischem Kapitaen. Wir durchquerten mit Andrew (Kanada) den Panama Kanal und sind jetzt so gut wie auf dem Weg entlang der Pazifikkueste hoch richtung Mexico. Wer weis wie lang ich an Bort bleib, mal schauen wie sich die Sachen ergeben. Ich muss nur schauen, dass ich mitte Mai in Cancun in Mexico bin um meinen Flug nach Miami und von dort nach Berlin zu bekommen.
Gruesse
Mathias
Nach gefuehlten drei Monaten schreib ich mal wieder nen Blog.
Boquete stellte sich fuer mich als eindeutige Heimat in Panama heraus. Das lag einfach daran, das das Hostel wie gemacht war um immer mal wieder vorbei zu schauen auf meinen Wegen von Nord nach Sued Panama und wieder zurueck! Meine Reiseroute ist mitlerweile eine sehr abstrakte. Von Boquete aus ging es nach Bocas del Toro, fuer ein Wochenende (Panamas Norden/Karibik). Dort war Strand und Palmen angsagt. Der Plan war dann wieder zurueck nach Panama City zu fahren und dort mit ein paar Amis (und Kendra, die ich in Bocas wieder getroffen hab) auf ein Festival zu gehen. Das wurde von einer Gruppe Russischer DJ’s auf der Insel Saboga (1,5 Stunden auserbalb der Stadt) organisiert.
Wir kamen auf der Insel an und mussten feststellen, das die Musik noch nicht spielte, da die Generatoren noch nicht angeliefert waren. Das war keine grossere Geschichte da die Insel so schoen war konnten wir uns die Zeit erstmal mit anderen Dingen vertreiben, Essen finden war so ein “Ding”. Leider hatten es die Veranstalter auch noch nicht geschafft Essen fuer die Festivalbesucher zu organisieren. Statt sich mit solchen Nebensaechlichkeiten zu beschaeftigen hatten Sie sich wohl die letzten 2 Monate voll und ganz in die Gelaendegestaltung gestuertzt. Das mussten wir ihnen aber auch lassen, das Gelaende sah super aus! Ueberall kleine Kunstwerke… Mandalas, Tore aus Bamus, Zelte usw.
Wir durwanderten also erst mal die Insel auf der suche nach dem kleinen Dorf in dem es wohl ein oder zwei Restaurants und nen kleinen Laden gab. Ich denk mal die Cheffin im Restaurant machte drei Kreuze im Kalender als sich ne Gruppe von ueber 30 Leuten rings um Ihr Restaurant versammelte und das einzige Essen das sie (warscheinlich in ihrer ganzen Laufbahn als Restaurantbesitzerin) anbieten konnte (Reis mit fritierten Bananen und Huehnchen) bestellten. -bitte spart euch Komentare zu diesem Satz, Danke!-
Finalemente nach drei Tagen kam Musik und wir mussten nicht mehr den ganzen Tag am Traumstrand verbringen, sondern konnten tanzen gehen wenn es uns danach war. Eines der Highlights war aber mit Sicherheit, neben der Musik, ein Sonnenuntergang am 4ten Tag. Wir waren mit ca.100 Leuten am Strand versamelt und schauten schweigend zu wie der rote Ball am Horizont ins Meer eintauchte, die Wolken ueber den Himmel verrstreut leuchteten in praechtigsten Farben und zauberten eine Magische Stimmung in diesen Moment. Die Maenge starrte richtung Horizont und in dem Moment als die Sonne im Meer verschwand sprangen ein paar auf (naja, um ehrlich zu sein war ich einer der erste paar) fingen an zu klatches und zu jubeln und alle stimmten ein. Es war Gaensehautfeeling angesagt!!
Nach dem Festival war fuer mich klar, ich will mal wieder ein bisschen zu Potte kommen und nam den Bus wieder nach Bocas del Toro. Dort sollte einer der guenstigsten Orte der Welt sein um zu tauchen.
Mario, ein Mexicanischer Fotokuenstler vom Festival kam mit mir und wir machten einen Tauchkurs zusammen. Wir hatten Glueck und kamen im Besten Hostel in Bocas unter. Direkt am Karibischen Riff, beste Sonnenuntergangslage und super coole Leute dort. Unsere Tauchgaenge (30m tief, Schiffswrak, Nachttauchgang usw.) waren super cool! Mario packte die Koffer und flog nach Hause, Ich machte noch nen zweiten Tauchkurs und bin jetzt Rettungstaucher (ein Schritt noch und ich bin Tauchmeister ((keine Ahnung ob das das richtige Deutsche Wort ist (((Divemaster in Englisch))) )) )!
Nach der Taucherrei war feiern anglesite, es war Fasnacht, oder wie es hier in der Karibik heist “Carneval”!
Die Leute hier lassen es bei dieser Gelegenheit aber auch mal richtig krachen, heheee…
Im Hostel war gerade noch ein Daenisches Paar mit denen ich ein bisschen unterwegs war, neben nem Argentienier und noch ein paar Nationalitaeten. Eines schoenen Abends schnapps wir uns ein paar alte Autoreifen und liesen uns (in begleitung kuehlen Blonden) im Sonnenuntergang vor dem Hostelpier rumtreiben, was so ziemlich zur Routine der naechsten Tage wurde…
Nach der Fasnacht machte ich mich auf nach Costa Rica (ueber nen vier Tage aufenthalt in Boquete) um mich fuer ne Woche mit Daniel Buerkle zu treffen. In Dominical an der Pazifikkueste traf ich auch wieder auf alte Bekannte vom Festival auf Saboga. Das kleine Surfernest lud zum entspannen und surfen ein, diese Einladung nahm ich dankend an und hatte ein paar coole Tage. Vor allem aber traf ich ein paar sehr intesante Menschen. Eine Norwegerin, die mal ne ganze Nacht meditiert, der kleine Sohn (4jahre alt) der Gastfamilie, der jeden vollbrabbelt auch wenn seine Gegenueber oft nur (wenn ueberhaupt)Taxispanisch spricht. Und einen ehemaligen Gangster aus Los Angeles, der nach viel Zeit mit Drogen, Gewalt, Knast und Gangs im Gefaengnis einen neuen Weg einschlug und sich ganz und gar Gott verschrieb, dem er jetzt in Costa Rica eine Kirche baut. Das hoert sich abgefahren an, wenn dir aber Dominick (gross, muskuloes, lange dunkle Haare, dunkle Augen mit dem milden Gesichtsausdruck eines gluecklichen Achtjaehringe) gegen ueber sitzt und mit seiner ruhigen Stimme seine Lebensgeschichte erzaehlt, dann… also zumindes mir ist das eine oder andere mal ein Schauer ueber den Ruecken gelaufen! Ungalublich!
Von Dominical aus ging es in einer 24 Stunden am Stueck Reise zurueck nach Panama/ Colon / Panamakanal! Dort ging ich an Bort der “Against the Wind”, ein Motorsegler mit Amerikanischem Kapitaen. Wir durchquerten mit Andrew (Kanada) den Panama Kanal und sind jetzt so gut wie auf dem Weg entlang der Pazifikkueste hoch richtung Mexico. Wer weis wie lang ich an Bort bleib, mal schauen wie sich die Sachen ergeben. Ich muss nur schauen, dass ich mitte Mai in Cancun in Mexico bin um meinen Flug nach Miami und von dort nach Berlin zu bekommen.
Gruesse
Mathias
Montag, 14. Februar 2011
salvaje y tranquilo
Ahoi Crew,
es war einmal ein unbescholtener Bub, aus dem beschaulichen Schwarzwald in Deutschlands Sueden. Er machte sich auf die Welt zu erkunden und landete nach geraumer Zeit in Panama. Dort lies er sich eine Weile nieder, da er des Reisens (naja nicht gerade all zu arg) muede war. Alles nach dem er suchte befand sich an diesem einen Ort in Panamas Norden, der Kaffeeregion des Landes. Die kleine Stadt mit Namen Boquete liegt in einem Tal, das beruehmt ist fuer die Quetzale die man frueh morgens sichten kann.
Alles was der Schwarzwaelder (mittlerweile war er kein Bub mehr, er wurde durch die Erfahrungen die er in seinen Abenteuern durchlebte um einiges erwachsener (nicht immer, aber immer oefter) und hoert auf den Namen Mathias) suchte war Ruhe, nette Leute, angenehme Umgebung (im Sinne von Umwelt, was wiederum heisst Gegend bzw. Gebiet oder Landschaft). Als er den Job in einem der besten Hostels in Panama annahm war er vor allem von seinem Arbeitsplan angetan! Drei mal hintereinander Nachtschicht arbeiten, von 23 - 7 Uhr, ein bisschen auf die Kueche aufpassen und ein bisschen Waesche machen. Wie entspannt kann ein Job eigentlich sein? Dann kam dazu das er nicht der einzige Vollunteer (Freiwilliger Mitarbeiter auf Unbezahlter Basis, aber gegen Bett kostenloses Fruehstueck und gelegentlich ein Glaesschen Wein, oder ein Essen) war, sondern noch andere "angestellt" waren. Diese Gruppe war so super das sich Mathias sofort super wohl fuehlte und garnicht den Drang verspuerte irgend etwas wildes zu unternehmen. Abgesehen von ein bisschen heisse Quellen, ein bisschen rafting und nochmal ein bisschen heisse Quellen machte er nicht viel... OK, da war auch dieser Vulkan, (Baru 3475m und somit hoechster Berg Panamas) den er eines Nachts mit 5 Gefaehrten bestieg, um den Sonnenaufgang zu erleben und zu geniesen. Es war jede Minute des 6.5 Stunden Aufstieges wert, den der Sonnenaufgang und die Sicht auf die beiden Seiten (Karibik und Pazifik) des Landes warein einfach megagalagtisch (entschuldigung fuer den Wortausrutscher).
Die Tagen im Hostel flogen vorrueber wie eine Feder im Wind. Fiesta hier und Entspannen da, ein bisschen Joga hier und ein bisschen Fahrrad fahren da. Das waren die Beschaeftigungen denen Mathias in dieser Zeit froehnte. Die erste Woche in Boquete war gepraegt vom Blumen und Kaffee Festival, die kleine Stadt war gepresst voll mit Leuten. Die zweite woche war dann mehr gepraegt von Arbeiten und in der dritten Woche machte sich Mathias, Scott (Canada) und Sonia (Frankreich) auf um den Panama Kanal zu ueberqueren. Da der Kapitaen der "DUNE" (Sonias Papa) nicht gleich die erlaubnis bekam den Kanal zu durchschippern, mussten Scott und Mathias leider eine Woche auf dem Boot bleiben. Dies wurde durch den Pool im Hafenrestaurant, das aufstehen jeden Morgen bei Sonnenschein und mit schon gerichtetem Fruehstueck (Frisch gebackenes Brot, Franzoesischer Schinken, Honig, Kaffee) und vor allem der Sonne den ganzen Tag, nicht gerade erleichtert. Es war einfach super, Constantin (papa) kochte jeden Abend ein unglaubliches Menue und seine Frau und Tochter spielten Guitarre und sangen Franzoesisches Liedgut. Soo gut!
Die Kanal ueberfahrt war dann ganz ok aber nichts super besonderes. Gut das wir es gemacht haben, schon allein das essen war es wert!!
Nach der Woche auf dem Boot, war nochmal ne Woche arbeiten im Hostel angesagt, nach einem mega abschiedsBBQ machte Mathias sich auf Richtung Bocas del Toro um seine weiteren Plaene zu verfolgen... ob ihm das gelingt wird die Zukunft zeigen... die ersten Zeichen das es nicht klappt sind schon zu erkennen...
Im auftrag von Mathias
Liebe Gruesse von mir
es war einmal ein unbescholtener Bub, aus dem beschaulichen Schwarzwald in Deutschlands Sueden. Er machte sich auf die Welt zu erkunden und landete nach geraumer Zeit in Panama. Dort lies er sich eine Weile nieder, da er des Reisens (naja nicht gerade all zu arg) muede war. Alles nach dem er suchte befand sich an diesem einen Ort in Panamas Norden, der Kaffeeregion des Landes. Die kleine Stadt mit Namen Boquete liegt in einem Tal, das beruehmt ist fuer die Quetzale die man frueh morgens sichten kann.
Alles was der Schwarzwaelder (mittlerweile war er kein Bub mehr, er wurde durch die Erfahrungen die er in seinen Abenteuern durchlebte um einiges erwachsener (nicht immer, aber immer oefter) und hoert auf den Namen Mathias) suchte war Ruhe, nette Leute, angenehme Umgebung (im Sinne von Umwelt, was wiederum heisst Gegend bzw. Gebiet oder Landschaft). Als er den Job in einem der besten Hostels in Panama annahm war er vor allem von seinem Arbeitsplan angetan! Drei mal hintereinander Nachtschicht arbeiten, von 23 - 7 Uhr, ein bisschen auf die Kueche aufpassen und ein bisschen Waesche machen. Wie entspannt kann ein Job eigentlich sein? Dann kam dazu das er nicht der einzige Vollunteer (Freiwilliger Mitarbeiter auf Unbezahlter Basis, aber gegen Bett kostenloses Fruehstueck und gelegentlich ein Glaesschen Wein, oder ein Essen) war, sondern noch andere "angestellt" waren. Diese Gruppe war so super das sich Mathias sofort super wohl fuehlte und garnicht den Drang verspuerte irgend etwas wildes zu unternehmen. Abgesehen von ein bisschen heisse Quellen, ein bisschen rafting und nochmal ein bisschen heisse Quellen machte er nicht viel... OK, da war auch dieser Vulkan, (Baru 3475m und somit hoechster Berg Panamas) den er eines Nachts mit 5 Gefaehrten bestieg, um den Sonnenaufgang zu erleben und zu geniesen. Es war jede Minute des 6.5 Stunden Aufstieges wert, den der Sonnenaufgang und die Sicht auf die beiden Seiten (Karibik und Pazifik) des Landes warein einfach megagalagtisch (entschuldigung fuer den Wortausrutscher).
Die Tagen im Hostel flogen vorrueber wie eine Feder im Wind. Fiesta hier und Entspannen da, ein bisschen Joga hier und ein bisschen Fahrrad fahren da. Das waren die Beschaeftigungen denen Mathias in dieser Zeit froehnte. Die erste Woche in Boquete war gepraegt vom Blumen und Kaffee Festival, die kleine Stadt war gepresst voll mit Leuten. Die zweite woche war dann mehr gepraegt von Arbeiten und in der dritten Woche machte sich Mathias, Scott (Canada) und Sonia (Frankreich) auf um den Panama Kanal zu ueberqueren. Da der Kapitaen der "DUNE" (Sonias Papa) nicht gleich die erlaubnis bekam den Kanal zu durchschippern, mussten Scott und Mathias leider eine Woche auf dem Boot bleiben. Dies wurde durch den Pool im Hafenrestaurant, das aufstehen jeden Morgen bei Sonnenschein und mit schon gerichtetem Fruehstueck (Frisch gebackenes Brot, Franzoesischer Schinken, Honig, Kaffee) und vor allem der Sonne den ganzen Tag, nicht gerade erleichtert. Es war einfach super, Constantin (papa) kochte jeden Abend ein unglaubliches Menue und seine Frau und Tochter spielten Guitarre und sangen Franzoesisches Liedgut. Soo gut!
Die Kanal ueberfahrt war dann ganz ok aber nichts super besonderes. Gut das wir es gemacht haben, schon allein das essen war es wert!!
Nach der Woche auf dem Boot, war nochmal ne Woche arbeiten im Hostel angesagt, nach einem mega abschiedsBBQ machte Mathias sich auf Richtung Bocas del Toro um seine weiteren Plaene zu verfolgen... ob ihm das gelingt wird die Zukunft zeigen... die ersten Zeichen das es nicht klappt sind schon zu erkennen...
Im auftrag von Mathias
Liebe Gruesse von mir
Dienstag, 25. Januar 2011
o.w.s.i.P.
Hola Chicos,
nach ner kleinen Schaffenspause meld ich mich mal wieder! Es ging einiges ab in letzter Zeit, ist klar oder? Hier ist alles bestens, nur um das mal vorweg zu nehmen! Ich bin endlich mal an nem Ort angekommen an dem ich ne weile verweilen werde! Ich arbeite in nem Hostel hier in Panama/Boquete und hab hier waehrend meiner Nachtschicht Zeit euch von der Zeit von Weihnachten bis jetzt zu erzaehlen.
Nachdem der vierte Advent schon mal echt super war hatten Daniel und ich die Chance Kolumbianisch Weihnachten zu feiern. Paola, die wir in Bogota kennen gelernt hatten lud uns zu Ihrer Familienweihnachtsfeier in Cartagena ein. Wir beiden kamen also um 9Uhr abens bei Ihrer Familie vorbei mit ner Flasche Wein im Gepaeck. Onkels, Tanten, Cousinen und der Opa waren schon maechtig am feiern. Wir genemigten uns also auch ein paar Bier. Nach nem super typisch Kolumbianischen Buffet tanzten wir in der Wohnung umher als ob wir uns schon ewig kannten. Die ganze Familie war echt so super nett! Jeder wollte wissen wo wir herkommen usw. Die Weihnachtsfeier war auf jeden Fall ein bisschen anderst als ich sie von daheim gewohnt war!
Am Tag darauf flogen wir dann nach Panama, um uns mit Daniels Freundin (Laura) die fuer drei Wochen Urlaub aus Deutschland eingeflogen kam, zu treffen. Ich muss sagen ich hatte abneigungen gegen diese Geschichte, da der Aufwand um nach Panama zu kommen einfach imens war. Natuerlich spielte auch mit rein, dass Cartagena einfach ein super Ort war, den ich sehr sehr gerne noch etwas laenger ausgekostet haette! Wie auch immer, nachdem uns die Einreise nach Panama genehmigt wurde (das war ein Prozess von 3 Stunden oder sogar laenger, weil wir kein Ausreiseticket aus Panama vorweisen konnten) kamen wir aus dem Sonnigen Kolumbien ins Regnerische Panama. Es ging aber nicht lang, da gab es den ersten Lichtblick! Wir warteten am Flughafen noch bis Laura ankam, dann ging s ab ins Hostel. Dort zauberte Laura dann zwei Flaeschchen Tannenzaepfle aus dem Rucksack. Spaetestens dann waren all die Sorgen des Tages vergessen. In Panama City machten wir uns natuerlich auf um den beruehmten Panamakanal zu sehen. Die Schleuse ist schon mal interessant zu sehen, wow... die Tatsache das die Amis als sie diesen Kanal bauten einfach auf der Karibikseite und auf der Pazifikseite ein paar Schleusen bauten um im Landesinneren quasi einen See anzustauen durch den dann die Schiffe fahren konnten ist schon clever!
Von den Panamesen kommt aber auch der Ausdruck "Gringo"! Das hoert man als weiser in Sued- und Mittelamerika oefter mal von nem Einheimischen. Da Panama das Kanalprojekt nicht gestemmt bekam, sprangen die USA ein und setzten den Bau in die Tat um. Natuerlich wurden dabei Panamesische Bauarbeiter unter nicht ganz perfekten Bedingungen eingesetzt. Die Vereinigten Staaten kontrollierten dann auch den Schifffahrtsbetrieb und die damit zu machenden Millionen aus der Passiermaut! Nach einigen Jahren ging das den Panamesen aber dann doch irgendwie gegen den Strich. Also starteten Studenten gegen die Kontrolle der Amerikaner zu protestieren. Bei den folgenden Auseinandersetzungen kam es auch zu Toten! Der Schlachtruf der Protestbewegung war "Green go" was heist "Gruene geht". Damit waren nicht die Umweltaktivisten sondern die in Gruen gekleideten Amerikanischen Soldaten gemeint. Kleiner Ausflug in die Geschichte, weiter mit dem Panama von heute!
Die Busse die in PanamaCity rum fahren sind alte Ami-Schulbusse, wie man sie aus den Filmen kennt, nur sind sie nicht mehr gelb sondern von Kuenstlern angemalt mit den abgefarensten Zeichnungen drauf. Ein jeder Bus ist echt ein fahrendes Kunstwerk!!
Unsere Panamareise ging Richtung Norden an die Pazifikkueste. Das kleine Nest in dem wir nach nem Tag in allen moeglichen Bussen ankamen hies "Santa Catalina". Dieser Spot wurde uns von nem Deutschen Frachterkapitaen waehrmstens zum tauchen empfhohlen! Danie und ich waren ja nicht zum Spass da, also hies es ab auf's Boot und die Luftflaschen auf den Ruecken gespannt. Der Grund warum wir hier tauchen wollte war ein ganz einfacher und auch ein sehr grosser. Walhaie...
Wir waren drausen vor der Insel Coiba bei bestem Wetter und Aufgrund des vielen Planktons sollten sich hier wohl gerade ein paar Walhaie tummeln. Wir also rein ins Wasser, nach ein paar Minuten sichteten wir unter uns in ca. 20m tiefe schon den ersten Riffhai, die sind ungefaehrlich (keine Angst Mama ich mach doch keinen Quatsch und tauch in unsicheren Gewaessern!!) und der war eh grad am pennen, das machen die so wohl den ganzen Tag. Nachts gehts dann den kleinen Fischlein an die Kiemen... Das war aber auf jeden Fall schon mal cool. Mein erster Hai!! Unser Tauchguid drehte ploetzlich um, naja fuer mich war nicht wirklich zu erkennen warum. Ich schwam halt mal hinterher. Das ist uebrigens total Klasse unterwasser, perfekt ausbalanciert und somit quasi Schwerelos dahinzugleiten wo einen der Tauchguid hinfuerhren will. In userem Fall war das ein rrriieeesssennn Schatten der senkrecht im Wasser stand. Wir kamen so auf 10 m ran, schwamm der Walhai direkt an uns vorbei!!! Das ganze spielte sich ungefaehr so ab, ich versuch es zu beschreiben zum Verstehen fuer die die noch nicht mit nem Walhai getaucht sind.
Liebe Frauen fuer euch wirds nochmal ein bischen schwerer, weil ihr euch in nen Mann rein versetzen muesst, der in seiner Freizeit noch gaaannnzz aktiv in der Oertlichen Feuerwehr taetig ist! Bitte erst weiterlesen liebe/r Leser/in wenn du wirklich soweit bist!
Das war jetzt mal wieder ein ordentliches Stueck scheibwerk fuer ne Weile.
Ich wuensch euch daheim ne schoene Fasnet, lasst es krachen und macht nix was ich nicht auch machen wuerde!
nach ner kleinen Schaffenspause meld ich mich mal wieder! Es ging einiges ab in letzter Zeit, ist klar oder? Hier ist alles bestens, nur um das mal vorweg zu nehmen! Ich bin endlich mal an nem Ort angekommen an dem ich ne weile verweilen werde! Ich arbeite in nem Hostel hier in Panama/Boquete und hab hier waehrend meiner Nachtschicht Zeit euch von der Zeit von Weihnachten bis jetzt zu erzaehlen.
Nachdem der vierte Advent schon mal echt super war hatten Daniel und ich die Chance Kolumbianisch Weihnachten zu feiern. Paola, die wir in Bogota kennen gelernt hatten lud uns zu Ihrer Familienweihnachtsfeier in Cartagena ein. Wir beiden kamen also um 9Uhr abens bei Ihrer Familie vorbei mit ner Flasche Wein im Gepaeck. Onkels, Tanten, Cousinen und der Opa waren schon maechtig am feiern. Wir genemigten uns also auch ein paar Bier. Nach nem super typisch Kolumbianischen Buffet tanzten wir in der Wohnung umher als ob wir uns schon ewig kannten. Die ganze Familie war echt so super nett! Jeder wollte wissen wo wir herkommen usw. Die Weihnachtsfeier war auf jeden Fall ein bisschen anderst als ich sie von daheim gewohnt war!
Am Tag darauf flogen wir dann nach Panama, um uns mit Daniels Freundin (Laura) die fuer drei Wochen Urlaub aus Deutschland eingeflogen kam, zu treffen. Ich muss sagen ich hatte abneigungen gegen diese Geschichte, da der Aufwand um nach Panama zu kommen einfach imens war. Natuerlich spielte auch mit rein, dass Cartagena einfach ein super Ort war, den ich sehr sehr gerne noch etwas laenger ausgekostet haette! Wie auch immer, nachdem uns die Einreise nach Panama genehmigt wurde (das war ein Prozess von 3 Stunden oder sogar laenger, weil wir kein Ausreiseticket aus Panama vorweisen konnten) kamen wir aus dem Sonnigen Kolumbien ins Regnerische Panama. Es ging aber nicht lang, da gab es den ersten Lichtblick! Wir warteten am Flughafen noch bis Laura ankam, dann ging s ab ins Hostel. Dort zauberte Laura dann zwei Flaeschchen Tannenzaepfle aus dem Rucksack. Spaetestens dann waren all die Sorgen des Tages vergessen. In Panama City machten wir uns natuerlich auf um den beruehmten Panamakanal zu sehen. Die Schleuse ist schon mal interessant zu sehen, wow... die Tatsache das die Amis als sie diesen Kanal bauten einfach auf der Karibikseite und auf der Pazifikseite ein paar Schleusen bauten um im Landesinneren quasi einen See anzustauen durch den dann die Schiffe fahren konnten ist schon clever!
Von den Panamesen kommt aber auch der Ausdruck "Gringo"! Das hoert man als weiser in Sued- und Mittelamerika oefter mal von nem Einheimischen. Da Panama das Kanalprojekt nicht gestemmt bekam, sprangen die USA ein und setzten den Bau in die Tat um. Natuerlich wurden dabei Panamesische Bauarbeiter unter nicht ganz perfekten Bedingungen eingesetzt. Die Vereinigten Staaten kontrollierten dann auch den Schifffahrtsbetrieb und die damit zu machenden Millionen aus der Passiermaut! Nach einigen Jahren ging das den Panamesen aber dann doch irgendwie gegen den Strich. Also starteten Studenten gegen die Kontrolle der Amerikaner zu protestieren. Bei den folgenden Auseinandersetzungen kam es auch zu Toten! Der Schlachtruf der Protestbewegung war "Green go" was heist "Gruene geht". Damit waren nicht die Umweltaktivisten sondern die in Gruen gekleideten Amerikanischen Soldaten gemeint. Kleiner Ausflug in die Geschichte, weiter mit dem Panama von heute!
Die Busse die in PanamaCity rum fahren sind alte Ami-Schulbusse, wie man sie aus den Filmen kennt, nur sind sie nicht mehr gelb sondern von Kuenstlern angemalt mit den abgefarensten Zeichnungen drauf. Ein jeder Bus ist echt ein fahrendes Kunstwerk!!
Unsere Panamareise ging Richtung Norden an die Pazifikkueste. Das kleine Nest in dem wir nach nem Tag in allen moeglichen Bussen ankamen hies "Santa Catalina". Dieser Spot wurde uns von nem Deutschen Frachterkapitaen waehrmstens zum tauchen empfhohlen! Danie und ich waren ja nicht zum Spass da, also hies es ab auf's Boot und die Luftflaschen auf den Ruecken gespannt. Der Grund warum wir hier tauchen wollte war ein ganz einfacher und auch ein sehr grosser. Walhaie...
Wir waren drausen vor der Insel Coiba bei bestem Wetter und Aufgrund des vielen Planktons sollten sich hier wohl gerade ein paar Walhaie tummeln. Wir also rein ins Wasser, nach ein paar Minuten sichteten wir unter uns in ca. 20m tiefe schon den ersten Riffhai, die sind ungefaehrlich (keine Angst Mama ich mach doch keinen Quatsch und tauch in unsicheren Gewaessern!!) und der war eh grad am pennen, das machen die so wohl den ganzen Tag. Nachts gehts dann den kleinen Fischlein an die Kiemen... Das war aber auf jeden Fall schon mal cool. Mein erster Hai!! Unser Tauchguid drehte ploetzlich um, naja fuer mich war nicht wirklich zu erkennen warum. Ich schwam halt mal hinterher. Das ist uebrigens total Klasse unterwasser, perfekt ausbalanciert und somit quasi Schwerelos dahinzugleiten wo einen der Tauchguid hinfuerhren will. In userem Fall war das ein rrriieeesssennn Schatten der senkrecht im Wasser stand. Wir kamen so auf 10 m ran, schwamm der Walhai direkt an uns vorbei!!! Das ganze spielte sich ungefaehr so ab, ich versuch es zu beschreiben zum Verstehen fuer die die noch nicht mit nem Walhai getaucht sind.
Liebe Frauen fuer euch wirds nochmal ein bischen schwerer, weil ihr euch in nen Mann rein versetzen muesst, der in seiner Freizeit noch gaaannnzz aktiv in der Oertlichen Feuerwehr taetig ist! Bitte erst weiterlesen liebe/r Leser/in wenn du wirklich soweit bist!
Alla, auf gehts. Sell dir vor du laeufst bei starkem Nebel (Sichtweite 15m) eine Strasse entlang. Erst siehst du nen Ferrarie 2m von dir entfernt auf dem Parkplatz stehen (das war mein Hai... und Parkplatz
weil er ja geschlafen hat). Das findest du als Mann schon mal ziemlich cool, wann kann man schonmal nen Ferrari aus so ner kurzen Entfernung sehen. Kurz darauf aber faehrt ein wie aus dem nichts (da nur 15m Sichtweite) auftauchendes TLF (Tankloeschfarhzeug fuer die nichtFeuerwehrler) an dir vorbei!!! Jetzt ueberleg mal wie du dich als hobbyFeuerwerhler da fuehlst, ist wie ne Sechs im Lotto!! Erst der Ferrari, dann auch noch ein Riesiges Feuerwehrauto... das Feuerwehrauto war natuerlich mein Walhai. Kommt von der groesse auch ungefair hin, unser erster (genau es kamen noch mehr) war so um die 10m lang... wer jetzt keinen Huehnerkombi (Gaensehaut) hat...phhuu ich sag s euch, ich war schon mal ziemlich platt und aber vor allem beeindruckt von dem riessentier. Und dann mit zwei Schwanzflossenschlaegen war er wieder weg. Als naechstes wurde es erst mal dunkel. Ich schaute nach oben wass denn da die Sonne verdeckte?? Ne Schule Mantarochen flog ueber uns hinweg! Hier bin ich jetzt sehr dankbar das Danie seine Kamara dabei hatte, sonst glaubt einem das keiner. Um die 60 Mantas mit Spannweite so um die 1,5 m! War echt ein voellig abgefahrener Tauchgang. Der zweite Tauchgang den wir dann am Nachmittag machten, nachdem wir ne weile an nem Paradisischen Strand gechillt hatten, hatte nochmal so ein Programm auf Lager, echt mega Abgefahren!!!
Mit bester Laune machten wir uns also auf um weiter im Norden in Boquete Silvester zu feiern. Zu unserem Glueck war der erste Januar 2011 auch noch der erste Geburtstag des Hostels in dem wir waren, also gab der Chef ne Runde Truthahn aus! Silvesteressen war also auch vom feinsten, genau wie die Party die wir feierten. Um Punkt 12Uhr wurde ne Manns-grosse Puppe angezuendet um was auch immer zu vertreiben oder anzulocken.?!? Nach ner Quad Tour in Stroemendem Regen (was wir uns so ausgesucht hatten weil wir dachten das ist auch mal ein Spass) machten wir uns auf zu einem Hostel mitten im Busch!
Es gibt keine Zufahrtsstrasse, der Bussfahrer schmiss uns also am Schild des Hostels raus und wir marschierten unter vollem Gepaeck (mittlerweile wohl so um die 30kg) 15min den Berg hoch. Wir kamen im "Lost and Found Hostal" an und waren erstmal von der Aussicht begeistert. Begruesst wurden wir auf Schweizerdeutsch, Ben und Sahra sind im Moment die Chefs dort oben. Sie machen den Job fuer ein Halbes Jahr freiwillig, so wie all die anderen die dort arbeiteten. Das Hostel ist auf ner alten Kaffeeplantage gebaut. Da das Gelaende aber unter Naturschutz steht, durften bei den Bauarbeiten keine Baeume gefaellt werden. Was dabei rauskam ist ueberragend!! Nach ner Schatzsuche im Jungel und nem Tag einfach nur relaxen ging es weiter nach "Bocas del Toro" das ist eine Inselgruppe im Norden an der Panamenischen Karibikkueste. Was macht man in der Karibik?? Fahrraeder ausleihen und ein bisschen ueber die Insel cruisen, die Straende geniesen und ein bisschen das Nachtleben eines verrueckten kleinen Surfernestes einatmen.
Die Straende waren absolut super schoen mit klarstem Wasser, Palmen und z.T. Seesternen direkt am Strand! Super Bildermotive tauchten dort echt ueberall auf!
Weiter ging es fuer Danie, Laura und mich zur Insel Boca Brava. Dort machten wir ne Tagesschnorcheltour ab einen weiteren wunderschoenen Strand! Es war einfach zu gut um wahr zu sein. Da Laura bald wieder nach Hause flog hatten wir noch einen gemeinsamen Tag in Panama City und ab dann gingen alle unsere Wege in getrennte Richtungen. Laura flog wieder nach Deutschland, Daniel machte sich auf den Weg zurueck nach Kolumbien, um was ich ihn sehr beneidete! Ich setzte mich wieder in nen Bus und fuhr zurueck nach Boquete. Dort hatte ich mit Miguel (dem Chef vom "Hostel Mamallena" in dem wir Neujahr gefeiert hatten) abgemacht, dass ich wieder vorbei komme und mal einen Monat dort arbeite. Und hier bin ich jetzt, in Boquete der Kaffee Region Panamas. Bis gestern hatten wir hier noch das Blumen und Kaffee Fest, also war der ganze Ort absolut ueberlaufen. Jetzt wird es wieder einigermassen ruhiger. Zu machen gibt es hier noch einiges, da ich ja aber noch 3 Wochen Zeit hab kann ich endlich mal wieder chillen und voellig abschalten. Naja bisher war das mit dem Abschalten vor allem auf die Joga-Stunden begrenzt, die ich hier jetzt schon zum dritten Mal besucht hab.Das war jetzt mal wieder ein ordentliches Stueck scheibwerk fuer ne Weile.
Ich wuensch euch daheim ne schoene Fasnet, lasst es krachen und macht nix was ich nicht auch machen wuerde!
Gruesse von der Nachtschicht
Mathias
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Feliz Navidad II
Hola Amigos y Amigas,
Naja ich bin mittlerweile wohl auch bekannt mit all den Deutschen hier und auch mit nem Schweizer und das gute ist, die Jungs haben alle ein Restaurant, oder ne Bar oder ne Kombi aus beidem. Den 4ten Advent feiterten wir, oder besster gesagt starteten wir, bei Stefan. Um 11 Uhr trafen wir uns bei Karibikwetter in seiner Bayrischem Restaurant/Bar zum Weisswurstfruehstueck. Dazu gab es lecker Paulaner und suessen Senf aus Deutschland. Mit von der Party waren auch Markus (Restaurant: Casa Suiza) und Lars (Restaurant/Baeckerei: El Bistro). Erst mal war natuerlich das Fruehstueck super! Dann ging es weiter zu Markus in sein (am Sonntag geschlossenes) Restaurant. Nach nem kurzen Hock bei ihm holten wir bei Lars die Sessel aus dem Bistro und machten es uns auf dem Bordstein mit nem leckeren Cocktail gemuetlich! So laesst sich aber ein vierte Advent auch echt mal gut aushalten!!
Mathias
Ich bin noch immer in Cartagena und noch immer scheint mir die Sonne auf den Bauch!!!
Ich hab die letzten zwei Wochen ein bisschen Spanisch Unterricht genommen, deshalb gibts nicht besonders viel zu erzaehlen.
OK, wir machten vor zwei Wochen nen kleinen Trip richtung Playa Blanka, die Bilder habt ihr ja schon gesehen. Das schoene an Playa Blanka ist: es ist warm, es gibt diesen wunderschoenen weissen Sandstrand, das Wasser ist herrlich, du bekommst staendig erfrischende Kaltgetraenke serviert, wenn du Fisch essen willst (was seeehhhr zu empfehlen ist) dann gehst du in die Kueche der kleinen Holzbude und suchst dir deinen Fisch selber aus und die haben immer alle moeglichen Sorten und Groessen da, duc schlaefst in ner Haengematte, 7-10m vom Meer weg und wenn ich Meer schreib mein ich hellblaues Karibikmeer! Das einzige ist vielleicht, dass die Moskitos Nachts etwas nerven, aber da gibts ja Moskitonetze!! Ganz cool sind auch die Kolumbianer drauf. Wenn die mit den Booten am Strand ankommen bewegen die sich noch ca. 50m aber da stehen die dann auch alle (ca.300 Stueck) wie die Sardienen im Wasser. Wir cleveren Europaeer laufen einfach nochmal 4-5min und haben dann dort den Strand (der noch schoener ist) fuer uns. Ich liebe die Kolumbianische (entspannt bis manchmal ein bisschen faule) Einstellung zum Leben!
OK, wir machten vor zwei Wochen nen kleinen Trip richtung Playa Blanka, die Bilder habt ihr ja schon gesehen. Das schoene an Playa Blanka ist: es ist warm, es gibt diesen wunderschoenen weissen Sandstrand, das Wasser ist herrlich, du bekommst staendig erfrischende Kaltgetraenke serviert, wenn du Fisch essen willst (was seeehhhr zu empfehlen ist) dann gehst du in die Kueche der kleinen Holzbude und suchst dir deinen Fisch selber aus und die haben immer alle moeglichen Sorten und Groessen da, duc schlaefst in ner Haengematte, 7-10m vom Meer weg und wenn ich Meer schreib mein ich hellblaues Karibikmeer! Das einzige ist vielleicht, dass die Moskitos Nachts etwas nerven, aber da gibts ja Moskitonetze!! Ganz cool sind auch die Kolumbianer drauf. Wenn die mit den Booten am Strand ankommen bewegen die sich noch ca. 50m aber da stehen die dann auch alle (ca.300 Stueck) wie die Sardienen im Wasser. Wir cleveren Europaeer laufen einfach nochmal 4-5min und haben dann dort den Strand (der noch schoener ist) fuer uns. Ich liebe die Kolumbianische (entspannt bis manchmal ein bisschen faule) Einstellung zum Leben!
Naja ich bin mittlerweile wohl auch bekannt mit all den Deutschen hier und auch mit nem Schweizer und das gute ist, die Jungs haben alle ein Restaurant, oder ne Bar oder ne Kombi aus beidem. Den 4ten Advent feiterten wir, oder besster gesagt starteten wir, bei Stefan. Um 11 Uhr trafen wir uns bei Karibikwetter in seiner Bayrischem Restaurant/Bar zum Weisswurstfruehstueck. Dazu gab es lecker Paulaner und suessen Senf aus Deutschland. Mit von der Party waren auch Markus (Restaurant: Casa Suiza) und Lars (Restaurant/Baeckerei: El Bistro). Erst mal war natuerlich das Fruehstueck super! Dann ging es weiter zu Markus in sein (am Sonntag geschlossenes) Restaurant. Nach nem kurzen Hock bei ihm holten wir bei Lars die Sessel aus dem Bistro und machten es uns auf dem Bordstein mit nem leckeren Cocktail gemuetlich! So laesst sich aber ein vierte Advent auch echt mal gut aushalten!!Weiter gehts am Samstag nach Panama, tauchen oder so...
Liebe Weihnachtsgruesse an alle!!!
Feiert schoen und denkt an Sonne!!
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